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"Demo-Teilnehmer haben keinerlei Widerstand geleistet"


Reinhart Thomas, Studienrat für Geschichte und Politik im Ruhestand, schreibt zum Bericht„Polizei ahndet Maskenpflicht-Verstöße bei Samstags-Demo“ vom 07.02.2022:


"Die Polizei schützt nicht mehr die Bürger, sondern stürzt sich auf freie, friedfertige Menschen.

Die Polizei meldet nach der Kundgebung von „Celle steht auf“ am 05.02.2022 – und das nicht zum ersten Mal, dass Personen Widerstand geleistet hätten und deshalb Strafanzeige gegen sie gestellt wurde.


Als Augenzeuge bekunde ich hiermit an Eides statt, dass die beiden genannten Personen während des Eingriffs mehrerer Polizisten auf dem Brandplatz keinerlei Widerstand leisteten.


Ich bin auf dem Foto zu sehen und habe aus der unmittelbaren Nähe beobachtet, dass beide Personen sich den völlig unverhältnismäßigen Übergriff der sogenannten Ordnungshüter fassungslos und schweigend gefallen ließen, obwohl sie von diesen hin- und hergerissen wurden. Die Frau ließ sich schließlich passiv zu Boden sinken und blieb dort sitzen, bis die Polizei die Beiden abführte. Die Behauptung der Polizei, sie hätten „aktiven Widerstand geleistet“, entspricht nicht der Wahrheit.


Auf meine Frage, welcher Ordnung diese Polizeimaßnahme entspräche, erhielt ich von dem auf Foto abgebildeten jungen Polizisten die Antwort, es gebe keine Diskussion. Ich verwies ihn auf die FDGO, die freiheitliche demokratische Grundordnung, mit den Worten, diese könne er hier wohl nicht meinen. Gerade auf diese Ordnung jedoch haben alle Polizisten einen Eid geschworen, nicht auf einen Maßnahmenkatalog, der immer wieder willkürlich geändert wird. So galt zum Beispiel an diesem Tage nicht mehr, was ein ganzes Jahr zuvor von der Polizei respektiert worden war, nämlich eine medizinische Befreiung von der Maskenpflicht. Die Aufklärung über die Rechtsgrundlage wurde verweigert.


Als Teilnehmer der Demonstration von „Celle steht auf“ beobachtete ich während des Zuges vom Neumarkt zum Brandplatz, dass die Menschen von den zahlreichen weiblichen und männlichen Polizisten flankiert und ständig aufmerksam beäugt wurden, ob die Maske korrekt getragen würde. Im Zweifelsfalle wurden die Betroffenen angeherrscht, die Maske zu richten, da sonst eine Ordnungswidrigkeit geahndet werden würde. Ich hatte den Eindruck, als würden Hütehunde eine Schafherde bewachen.


Die FFP2-Maske ist eine Staubschutz-Maske für den Schutz an einem gefahrenträchtigen Arbeitsplatz, die aus arbeitsrechtlichen Gründen nicht länger als 70 Minuten getragen werden darf. Diese Maske ist weder dafür vorgesehen, noch geeignet, Viren aus der Atemluft zu filtern. Sie birgt im Gegenteil Gesundheitsgefahren, insbesondere bei unzweckmäßigem Gebrauch. Aus diesen genannten Gründen dient der Maskenzwang für jeden erkennbar einem ganz anderen Zweck als dem, eine Gefährdung der Mitmenschen durch ein spezielles Virus zu verhindern. Die Maske dient einzig als Unterwerfungsgeste wie einst der Gesslerhut, der redensartlich eine Einrichtung ist, welche öffentlich ein untertäniges Verhalten erzwingt.


Als Beamter auf Lebenszeit habe ich einst ebenfalls einen Eid auf unsere Verfassung geleistet und stelle fest, dass ein solcher Polizeieinsatz gegen friedliche Bürger nicht nur absolut unverhältnismäßig ist, sondern unser Grundgesetz geradezu konterkariert. Es ist zu schlussfolgern, dass Ausbildung und Führung dieser jungen Polizeileute damit unvereinbar sind. Es ist höchste Zeit, dem totalitären Treiben in diesem Land Einhalt zu gebieten und die freiheitliche demokratische Grundordnung wiederherzustellen. Deshalb bin ich entschlossen, mit „Celle steht auf“ aufzustehen und meine Stimme für Freiheit und Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Wahrheit zu erheben. Allein, der deutsche Demos ist tumb und träge. Deshalb sind wir ein kleiner, aber unentwegt bewegter Haufen. Fasst doch Mut und macht mit!"


Hinweis: CELLEHEUTE gibt auch LeserMeinungen unzensiert und unkommentiert unter Beachtung der Netiquette wieder, ohne sich inhaltlich gemein zu machen. 


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