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CSC holt Medaillen in Hannover und Bremen


Die CSC-TeilnehmerInnen am Huchtinger Championat. Fotos: Dennis Späth

HANNOVER/BREMEN/CELLE. Am vergangenen Wochenende fanden gleich zwei große internationale Einladungsschwimmwettkämpfe statt, bei denen die AthletInnen der Leistungsteams des Celler Schwimm-Club (CSC) ihren derzeitigen Leistungsstand überprüfen konnten: Aufgrund der hohen Meldezahlen für über 450 Kaderathleten aus ganz Deutschland reserviert, war das alljährlich in Hannover stattfindende „Piranha-Meet“ am 19. und 20.3. . Gleichzeitig richtete der TUS Huchting (Bremen) am 20.3. im Bremer Unibad das „Huchtinger Championat“ aus, bei dem ebenfalls über 400 Teilnehmer vor allem aus den norddeutschen Bundesländern an den Start gingen.

In Hannover zeigten die jüngsten Celler Teilnehmerinnen Caroline Back und Maila Lüders, beide Jahrgang 2012, die zusätzlich zu ihren Trainingseinheiten in Celle mehrmals wöchentlich im Landeskader in Hannover trainieren, dass sie sich mit der deutschen Elite messen können. Caroline konnte über 100m Schmetterling und 50m Rücken in ihrem Jahrgang die begehrte Piranha-Goldmedaille entgegennehmen und gewann Silber über 50m Rücken. Freistilspezialistin Maila Lüders gewann Gold über 200 Meter und Bronze über 100 Meter in ihrer Lieblingsdisziplin.

Am anderen Ende der Altersverteilung konnte einmal mehr Philipp Brandt (Jg 1999) seine Medaillensammlung erweitern: der Brustschwimmer, Bronzemedaillengewinner bei den Deutschen Meisterschaften über 50m Brust im vergangenen Jahr, konnte in den Wertungen 2002 und älter die 50m Brust für sich entscheiden, gewann über und 100 und 200m Brust Silber. Im Finale über 100m Brust musste er sich knapp geschlagen ebenfalls mit dem zweiten Platz begnügen.

Im leider in der Teilnehmerzahl aufgrund von Erkrankungen stark dezimierten CSC-Team, das in Bremen an den Start ging, konnte Landesmeisterin Lilly Ewest (Jg 2009) sich auf ihrer Paradestrecke 50m Rücken den Titel sichern, über 100m Rücken gewann sie die Bronzemedaille. Eine zweite Goldmedaille ging an Jarno Späth (Jg. 2005), der die Entscheidung über 50m Brust für sich entscheiden konnte und über 100m Brust zweiter wurde.

Dies blieben leider die einzigen Titel für den CSC, jedoch war auch jede weitere Medaille in dem starken Teilnehmerfeld ein großer Erfolg. Zudem wurden ab dem Jahrgang 2010 und älter jeweils zwei Jahrgänge in eine Wertung genommen, was die Leistungen für den jüngeren Jahrgang umso bemerkenswerter machten. Hier konnte besonders Luise Werner, Jahrgang 2010, mit dem Gewinn von gleich drei Silbermedaillen über 50m und 100m Schmetterling und 50m Freistil auch gegen zahlreiche ältere Schwimmerinnen auf sich aufmerksam machen. Auch Leni Poerschke (Jg. 2008) fiel dieser Regel „zum Opfer“ und schwamm so zwei Mal mit einem vierten Platz knapp am Podest vorbei, obwohl sie in ihrem Jahrgang die schnellste Schwimmerin war. Über ihre Lieblingsstrecke 50m Schmetterling konnte sie Silber holen.

Ebenfalls sehr erfolgreich war Dora Maecker (Jg. 2009), die an diesem Tag die fleißigste Medaillensammlerin für den CSC war: über 50m und 100m Brust sowie 100m Freistil konnte sie sich die Silbermedaille sichern, Bronze über 50m Freistil. Ein weiteres Edelmetall ging an Brustschwimmer Alexej Sucker (Jg. 2007) über 100m Brust, der außerdem in der offenen Wertung über 200m Brust einen hervorragenden 5. Platz belegen konnte. Mit zahlreichen Top-Ten-Platzierungen und teilweise deutlich verbesserten Zeiten konnten auch die anderen Teilnehmer des CSC, Lara Ahrens, Emma Dix, Larissa Eller, Iven Gerbersdorf, Neela Hein, Evelyn Lüchau und Tilda Maecker mit dem anstrengenden Wettkampftag zufrieden sein, ebenso wie die Trainer Detlef Heidenreich und Sebastian Brand.


Leni Poerschke und Luise Werner (v.l.)
Leni Poerschke und Luise Werner (v.l.)

Lilly Ewest beim Rückenstart

Medaillengewinner Jarno Späth


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