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Bunte Karten im Frühlingswind – Kinder schmücken Friedensbäume zum Thema Glück

Karten an den Friedensbäumen, Copyright: Stadt Bergen
Karten an den Friedensbäumen, Copyright: Stadt Bergen

BERGEN. Wer in den letzten Tagen den Kampweg in Bergen entlangspaziert ist, hat sie vielleicht schon entdeckt: kleine, bunte Karten, die in den Bäumen flattern. Darauf zu sehen sind Herzen, Kinderzeichnungen und handgeschriebene Sätze. Wer näher hinsieht, liest Worte wie: „Mich macht es glücklich, wenn ich mit meinen Freunden spiele.“ Oder: „Mich macht glücklich wenn ich getröstet werde.“ Kleine Botschaften, große Gedanken.


Sie stammen von rund 100 Kindern aus der Evangelischen Kindertagesstätte Schulstraße, der Käthe-Kollwitz-Schule und der Eugen-Naumann-Schule. Im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie in Bergen – einer Kooperation zwischen der Stadt Bergen und der Gedenkstätte Bergen-Belsen – wurden sie gefragt: Was macht Menschen glücklich? Und sie haben geantwortet – mit Stiften, Farben, Fantasie und einem klaren Blick auf das, was zählt. Die Aktion findet jedes Jahr anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen am 15. April statt.


„Mich macht Liebe sehr glücklich“ – die große Kraft der kleinen Sätze

Was auf den Karten steht, ist direkt aus der Lebenswelt der Kinder: „Mich macht Liebe sehr glücklich, weil ich dann Menschen sehe, die sich sehr freuen“ oder „Wenn meine Familie bei mir ist“. Manche Kinder malten bunte Herzen und Blumen, Menschen, die sich an den Händen halten, oder fröhliche Szenen aus ihrem Alltag. Die Antworten sind kindlich – aber nicht naiv. Sie zeigen, wie eng Glück mit Nähe, Vertrauen und Gemeinschaft verbunden ist.


„Die Kinder haben sich intensiv mit der Frage beschäftigt, was Menschen glücklich macht. Ihre Antworten zeigen, wie wichtig ihnen Freundschaft, Familie und Zusammenhalt sind“, sagt eine pädagogische Fachkraft. „Es war schön zu sehen, mit wie viel Offenheit und Ernsthaftigkeit die Kinder ihre Gedanken geteilt haben“, ergänzt eine Lehrkraft.


Friedensbäume – gepflanzt für die Zukunft

Die Friedensbäume, in denen die Karten nun hängen, stehen seit 2020 am Kampweg. Rund 30 Obstbäume erinnern dort an die Bedeutung von Frieden. Verlegte Steinplatten vor den Bäumen geben Antworten darauf, was Frieden bedeutet. Gepflanzt wurden sie auf Initiative des Berger Jugendforums im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie, gemeinsam mit der Bürgerstiftung Bergen. Ein Ort des Wachsens – buchstäblich. Und ein Ort, der Zukunft in sich trägt. „Die Friedensbäume stehen für die Verantwortung, die aus der Geschichte erwächst – und die heute bei uns liegt“, sagt Isabell Leverenz, Koordinatorin der Partnerschaft für Demokratie. „Gerade Kinder zeigen uns oft sehr klar, worauf es im Zusammenleben ankommt.“


Noch bis Mai bleiben die Karten in den Zweigen. Sie laden dazu ein, stehenzubleiben, zu lesen und vielleicht auch darüber nachzudenken: Was macht mich eigentlich glücklich?


Die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Bergen und der Gedenkstätte Bergen-Belsen wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.


Text: Stadt Bergen

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