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Bergen im Blick: Neue Analyse zeigt Stärken und Handlungsfelder

vor 16 Stunden
2 Min. Lesezeit
Menschen am Tisch
Isabell Leverenz, Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie Bergen, Dr. Philipp Legrand (NSI), Bürgermeisterin Claudia Dettmar-Müller, Dr. Oliver Burau (NSI) und Integrationsbeauftragte Anna Shevchuk. Foto: Stadt Bergen

BERGEN. Dr. Oliver Burau und Dr. Philipp Legrand vom Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung (NSI) haben Bürgermeisterin Claudia Dettmar-Müller die Situations- und Ressourcenanalyse für die Stadt Bergen übergeben. Die Untersuchung wurde von der Stadt Bergen im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie zwischen der Stadt Bergen und der Gedenkstätte Bergen-Belsen in Auftrag gegeben.


Die Analyse betrachtet unter anderem die Bevölkerungsentwicklung, Schulen und Kitas, Arbeitsmarkt und Wahlen sowie die Arbeit der Partnerschaft für Demokratie seit 2017. Ergänzt wurde sie durch Gespräche mit lokalen Akteurinnen und Akteuren sowie eine Jugendbefragung. Daraus werden Bedarfe und mögliche Handlungsfelder für die weitere Arbeit abgeleitet.


„Die Analyse zeigt, wie viel Engagement und wie viele gute Strukturen es in Bergen bereits gibt. Das ist eine wichtige Stärke unserer Stadt – und eine gute Grundlage, um auch kommende Herausforderungen gemeinsam anzugehen“, sagt Bürgermeisterin Claudia Dettmar-Müller. Für Dr. Philipp Legrand liegt genau darin der Wert einer Situations- und Ressourcenanalyse: „Wir schauen nicht nur auf die Frage: Wo gibt es Herausforderungen? Uns interessiert genauso: Was funktioniert bereits, welche Ressourcen sind vorhanden und woran kann die weitere Arbeit anknüpfen? Erst beides zusammen ergibt ein aussagekräftiges Bild einer Kommune.“


Zu den Themen, die die Analyse für Bergen aufgreift, gehören unter anderem Beteiligungs- und Begegnungsmöglichkeiten, die Erreichbarkeit von Angeboten sowie Angebote für Kinder und Jugendliche. Zugleich hebt sie die gewachsenen Netzwerke vor Ort als wichtige Ressource hervor. „Seit 2017 sind im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie 63 ganz unterschiedliche Projekte dokumentiert – von Erinnerungskultur und historisch-politischer Bildung über Kinderrechte und Beteiligung bis hin zu Theater, Musik, Begegnung und Projekten zu Vielfalt“, sagt Isabell Leverenz von der Koordinierungs- und Fachstelle. „Dahinter stehen viele Schulen, Kitas, Vereine, Initiativen und engagierte Menschen aus Bergen. Dass so viele ihre Ideen einbringen und Projekte mitgestalten, ist für unsere Arbeit unglaublich wertvoll.“


Die Partnerschaft für Demokratie Bergen wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Die vollständige Situations- und Ressourcenanalyse sowie ein Überblick über bereits umgesetzte Projekte sind unter www.demokratieinbergen.de zu finden.



Text: Stadt Bergen

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