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Bei Schulausfall: Landkreis Celle fordert Gesetz für Pflicht-Distanzunterricht

Person vor einem Laptop beim Distanzunterricht.
Der Landkreis fordert, dass Distanzunterricht gesetzlich angeordnet wird, wenn der reguläre Schulbetrieb ausfällt. (Foto: Wix)

CELLE. Nach den wiederholten Schulausfällen aufgrund gefährlicher Straßenverhältnisse im zu Ende gehenden Winter macht sich der Landkreis Celle beim Land Niedersachsen für eine Gesetzesänderung stark. Die Kreisverwaltung fordert, dass Distanzunterricht verpflichtend angeordnet wird, wenn der reguläre Schulbetrieb nicht stattfinden kann. Es soll außerdem geprüft werden, wie der Unterricht gewährleistet werden kann, wenn die Schülerbeförderung ausfallen sollte.


„Chance auf kontinuierliches Lernen“

„Wenn der Präsenzunterricht nicht stattfinden kann, weil zum Beispiel der Schulbusverkehr ausfällt oder gefährliche Wetterbedingungen herrschen, müssen unsere Schülerinnen und Schüler dennoch die Chance auf kontinuierliches Lernen haben“, erklärte Landrat Axel Flader in einer Mitteilung. Er fordere das Land Niedersachsen auf, die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit Distanzunterricht verpflichtend angeordnet werden kann, „damit nicht jeder Schulausfall automatisch zu Unterrichtsausfall führt.“


Bessere Planbarkeit für Familien und Lehrkräfte


Der Landkreis Celle verspricht sich von einer solchen Regelung eine bessere Planbarkeit bei Schulschließungen für Familien und Lehrkräfte. Den Schulträgern soll dadurch mehr Verlässlichkeit gegeben werden. Vor allem bei großen Entfernungen, bei Ausfall der Schülerbeförderung und anderen außergewöhnlichen Vorkommnissen soll die verpflichtende Anordnung von Distanzunterricht greifen.


Kreisweiter Schulausfall gesetzlich geregelt


Über witterungsbedingte Schulausfälle entscheiden in Niedersachsen derzeit die Landkreise. Auch wenn digitaler Unterricht technisch möglich wäre, muss entsprechend der gesetzlichen Vorgaben der gesamte Präsenzunterricht an allen Schulen ausfallen. Ein Grund dafür sind laut Landkreis auch die kreisweit organisierten Beförderungsstrukturen. Im Rahmen der geplanten Schulgesetzreform bittet der Landkreis Celle darum, darin eine verpflichtende Anordnung von Distanzunterricht zu verankern. „Dies soll dazu beitragen, Unterrichtsausfall zu minimieren und Lernzeiten für Schülerinnen und Schüler zu sichern, selbst wenn sie nicht in der Schule anwesend sein können“, heißt es in der Mitteilung.


Drei Schulausfälle in 18 Tagen


Im Landkreis Celle war zuletzt am 9., 12. und 26. Januar an allen Schulen der Unterricht ausgefallen. Hauptgrund war jeweils starker Schneefall und der daraufhin eingestellte Schülertransport. In der öffentlichen Diskussion waren die Schulschließungen oft stark kritisiert worden.

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