Zuversicht trotz Millionenschaden: So geht’s bei Source One nach Feuer weiter
- Stefan Kübler
- vor 2 Tagen
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EICKLINGEN. Nach dem Großbrand in der Recyclinganlage von Source One Plastics in Eicklingen richten Belegschaft und Geschäftsführung ihren Blick nach vorn. Ende Januar war auf dem Gelände ein Produktbunker in Flammen aufgegangen, wodurch Teile der Anlage und der Infrastruktur des Gebäudes beschädigt worden waren. 160 Feuerleute aus den umliegenden Gemeinden waren mit den Löscharbeiten beschäftigt. Der Brand sei laut Unternehmen durch einen technischen Defekt ausgelöst worden und habe einen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe verursacht. Mittlerweile sind die Aufräumarbeiten weiter fortgeschritten.
„Ich bin stolz, wie motiviert unser Team mit der Situation umgeht.“
Bei der Wiederherstellung des Betriebs ziehen die 40 Mitarbeitenden in Eicklingen offenbar an einem Strang. Der Brand sei für alle zunächst ein Schock gewesen. „Doch jetzt herrscht eine positive Aufbruchstimmung“, sagt Kai Hoyer, Geschäftsführer der Source One Plastics. „Ich bin stolz, wie motiviert unser Team mit der Situation umgeht. Wir spüren die Bereitschaft jedes einzelnen, möglichst schnell wieder in den früheren Arbeitsalltag zurückzukehren.“ Auch von außen komme viel Zuspruch, was enorm helfe.
Lagerhalle und Logistikbereich sind intakt geblieben
Bis der Betrieb in Eicklingen wieder vollständig losgeht, wird es aber noch einige Zeit dauern. Zunächst seien Büro-Container angemietet worden, um den Betriebsablauf sicherstellen zu können. Laut Unternehmen sind Lagerhalle und Logistikbereich intakt geblieben, sodass dort wieder gearbeitet werden darf. Abfälle stauten sich nicht, da die Anlieferung, soweit möglich, sofort gestoppt worden sei. Verbliebene Lagermengen seien zu anderen Recyclingunternehmen gebracht worden.
Oberste Priorität: Unbeschädigte Teile sichern
Mit der Sanierung der abgebrannten Teile der Recyclinganlage soll möglichst bald begonnen werden. Oberste Priorität habe derzeit die Sicherung aller unbeschädigten Elemente. Alle heilen Aggregate werden ausgebaut, gereinigt und eingelagert. Anschließend soll die Brandstelle von einer Fachfirma dekontaminiert werden.
Anlage soll dieses Jahr wieder in Betrieb gehen
„Danach beginnen wir direkt mit dem Wiederaufbau des Hallenkörpers“, so Kai Hoyer weiter. „Wann genau wir die Anlage wieder in den Betrieb nehmen, können wir erst absehen, wenn wir das abschließende Schadensbild haben. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass die Anlage bereits in diesem Jahr wieder mit voller Produktionskapazität läuft.“













