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Wienhausen: Auto kommt von Straße ab und versinkt im Mühlenkanal


Foto: Jessica Bärmann

WIENHAUSEN. Ein kurioser und dramatischer Verkehrsunfall hat sich am Sonntagnachmittag in Wienhausen ereignet. Um 14.09 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Wienhausen zur Celler Straße alarmiert, wo ein Auto in den Mühlenkanal gestürzt war. Nach ersten Erkenntnissen kam das Fahrzeug alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab, überfuhr den Grünstreifen und landete schließlich im Wasser.


Die Fahrerin, nach ersten Angaben der Feuerwehr ist sie Mitte 50, konnte sich zunächst nicht eigenständig aus dem Fahrzeug befreien. Da das verunfallte Cabrio zu sinken drohte, versuchten die Einsatzkräfte das Fahrzeug provisorisch gegen ein weiteres Sinken zu sichern.


Nachdem sich das Fahrzeug unerwartet mit weiterem Wasser füllte und innerhalb weniger Sekunden weiter sank, entkleideten sich mehrere Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei und schwammen zum sinkenden PKW. Unter Zuhilfenahme eines Messers konnte das Fahrzeugdach geöffnet und die Fahrerin befreit werden. Die zeitgleich eintreffenden Kräfte der DLRG begleiteten diese Maßnahmen.


Im Anschluss an die Rettung und der damit verbundenen Übergabe der Verunfallten an den Rettungsdienst, erörterte die Feuerwehr gemeinsam mit der Polizei und der DLRG mögliche Bergungsarbeiten, um eine Gefährdung der Umwelt durch auslaufende Betriebsstoffe zu verhindern. Da es keine geeignete Aufstellfläche für einen Kran oder andere für die Bergung benötigte Großfahrzeuge gab, wurden weitere Kräfte der DLRG und der Gerätewagen der Ortsfeuerwehr Eicklingen nachalarmiert. Anschließend wurde gemeinsam mit der DLRG eine Ölsperre ausgebracht, um eventuell auslaufende Betriebsstoffe auffangen zu können.


Das Fahrzeug war zwischenzeitlich vollständig im Mühlenkanal versunken. Nach Eintreffen der weiteren Sondereinheiten brachten Taucher mehrere Luftkissen, sogenannte Hebesäcke, am PKW an, welche diesen wieder an die Oberfläche steigen ließen. Mit der Seilwinde des Eicklinger Gerätewagens konnte das Fahrzeug anschließend an Land gezogen werden.


Parallel hierzu wurden sechs Feuerwehrleute sowie zwei Polizeibeamte vorsorglich in ein Celler Krankenhaus verbracht, um mögliche Unterkühlungen rechtzeitig zu erkennen und entstandene Schnittwunden behandeln zu können.


Nachdem das Fahrzeug erfolgreich geborgen werden konnte, konnte der Einsatz für die Feuerwehr gegen 16.45 Uhr beendet werden.


Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.



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