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Verkehrsunfall mit eingeklemmtem Pferd


Foto: Gemeindefeuerwehr Südheide

HERMANNSBURG. Am Donnerstagnachmittag gegen 15.30 Uhr wurden die Feuerwehren Unterlüß, Hermannsburg und Weesen mit dem Einsatzstichwort Verkehrsunfall mit einklemmten Tier auf die Kreisstraße 17 Höhe Misselhorn alarmiert. Ebenfalls mit alarmiert waren der Rettungsdienst sowie die Polizei mit mehreren Streifenwagen, welche den Tierarzt mit Blaulicht zur Einsatzstelle eskortierten.


Schon auf der Anfahrt wurde die Lage durch die Leitstelle Celle mit der Information ergänzt, dass es sich um ein großes Pferd handelt. Vor Ort stellte sich folgende Lage dar, dass ein Pferdeanhänger umgekippt im Straßengraben lag und sich in diesem ein eingeklemmtes Pferd befand.


Sofort leiteten Tierarzt und Feuerwehr in Zusammenarbeit die Rettung ein und kümmerten sich um das verletzte Pferd. Ein zweites Pferd konnte unbeschadet aus dem Anhänger hinaus geholt werden und dem Tierarztpersonal übergeben werden.


Mit schwerem technischem Gerät wurde in dem Anhänger eine Öffnung geschaffen und das unter Narkose gelegte Tier aus seiner Lage befreit, um es besser versorgen zu können.


Zum Unfall kam es laut Polizeiangaben durch ein missglücktes Überholmanöver. Ein grauer Kleinwagen überholte das Gespann kurz vor dem Parkplatz Misselhorn und übersah dabei den entgegenkommenden Pkw. Beim verfrühten Wiedereinscheren schnitt er den Pkw mit Pferdeanhänger und drängte diesen auf den Seitenstreifen. Durch dieses Ausweichmanöver kam der Hänger ins Wanken und kippte schließlich wenige Meter weiter an einem kleinen Graben auf die Seite.


Von großem Glück kann gesprochen werden, dass die Insassen beider beteiligter Pkw nur mit einem Schock dem Rettungsdienst übergeben werden konnten und es nicht zu schlimmeren Personenschaden gekommen ist.


Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte vor Ort. Diese konnten nach rund 1,5 Stunden die Einsatzstelle wieder verlassen und in die Feuerwehrhäuser zurückkehren.

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