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"Rote Kreuze" mahnen: "Jedes Menschenleben ist unersetzlich"


CELLE. Kreuze und Kerzen am Straßenrand für Unfallopfer - rechtlich nur mit Genehmigung zulässig, aber auch ohne werden sie meist geduldet. Die Polizei hat nun selbst in einer gemeinsamen Aktion mit der Berufsbildende Schule II im gesamten Landkreis Celle "Rote Kreuze" an acht Verkehrsunfallstellen aufgestellt, wie hier in Hof Grauen, an denen neun Menschen zu Tode gekommen sind. "Für viele Angehörige und Freunde von tödlich verunfallten Menschen endet dieser Schrecken leider nie und für nicht betroffene Menschen sind diese Seelenqualen nur schwer vorstellbar. Diese Kreuze dienen der Mahnung für alle Verkehrsteilnehmende, ihrer Verantwortung gegenüber anderen Menschen und sich selbst gerecht und bewusst zu werden", so Sprecher Dirk Heitmann.


Gerade Unfälle mit schwersten Folgen fänden besonders häufig auf Kreis-, Landes- und Bundesstraßen statt, wo hohe Geschwindigkeiten gefahren werden. "Jeder Mensch kann von einem solchen Unfall betroffen sein und es trifft eben nicht immer nur 'die Anderen'", so Heitmann weiter.


In der beteiligten Klasse BES 122B der BBS II seien junge Menschen, die zukünftige Führerscheininhaber sein wollen und vielleicht auch ins Kfz.-Handwerk streben. Sie gehören automatisch zur Risikogruppe der jungen Fahrer und haben unter der Führung ihrer Lehrer Michael Schlott und David Pollmer, sowie dem Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Celle, Karsten Wiechmann, entsprechende Unfälle aufgearbeitet. Mit den Daten über den Verkehrsunfallhergang seien verschiedene Unfallgeschehen aufgearbeitet worden. Gemeinsam wurde besprochen. wie es jeweils zu dem tragischen Verkehrsunfall kommen konnte und wie er hätte vermieden werden können - hier habe es nicht immer Antworten gegeben. "In der Schule wurden Presseartikel ausgewertet und das Thema mit dem Schulseelsorger besprochen. Im Praxisunterricht wurden Straßenkreuze sowie Ankerhülsen für den Boden gefertigt. An den Kreuzen wurden das Unfalljahr, sowie Geschlecht und Alter der verstorbenen Person mittels einer Messingplatte verdeutlicht", berichtete Heitmann.


Diese Platten wurden von Andreas Bretz mit seiner Klasse mittels CNC-Programmierung gefertigt. Beim Aufstellen wurde nochmals der Menschen gedacht, deren Schicksal eine Mahnung an alle Verkehrsteilnehmenden sein möge. Durch die Beteiligung verschiedener Bereiche konnten entsprechend viele Personen der Schule sensibilisiert werden. "Bleibt nur zu hoffen, dass die Kreuze ihre Botschaft richtig verstanden an die Verkehrsteilnehmenden transportieren, denn jedes Menschenleben ist unersetzlich", so Heitmann abschließend.


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