Pflegeheim und Wohnungen: Das sind die Pläne für das Quartier Storchenwinkel in Winsen

WINSEN. Noch ist hinter Immobilienmakler Jannik Randolph vor allem eines zu sehen: Wiese. Doch auf der freien Fläche im Winser Ortskern soll bald schon gebaut werden. In der Sichtachse vom Storchennest entsteht das gleichnamige Wohnquartier: der Storchenwinkel. Die Lindhorst Gruppe baut mehrere Mehrfamilienhäuser mit Schwerpunkt auf Wohnen im Alter, Herzstück soll ein Pflegeheim mit rund 100 Betten sein. „Was lange währt, wird endlich gut“, sagt Jannik Randolph, der sich mit seinem Unternehmen WohnwerkImmopulse um die Vermarktung der Wohnungen kümmern soll.
Bauantrag für Storchenwinkel wird bald eingereicht
Bereits 2017 hat die Lindhorst Gruppe mit den Planungen für altersgerechten Wohnraum begonnen, teilweise begleitet von kontroversen Diskussionen im Ort. Inzwischen ist der Beschluss im Rat durch, es gibt einen Bebauungsplan, das Konzept steht und der Bauantrag ist kurz vor der Einreichung. „Wir wollen bewusst nicht am Markt vorbei planen, sondern bedürfnisorientiert“, betont Christian Puls, projektverantwortlicher Geschäftsführer aus der Lindhorst Gruppe.
„Wir wollen bewusst nicht am Markt vorbei planen, sondern bedürfnisorientiert.“
In der Planungsphase können die Winser in Sachen Wohnungsgrößen und -schnitten sogar noch mitreden und auf einer Landingpage Fragen zu ihren Vorstellungen beantworten. „Jetzt gibt es noch die Chance, Sachen mitzugestalten und Winsen wirklich einzubinden“, sagt Jannik Randolph. Über die Homepage können sich Interessierte zudem bereits für eine Wohnung vormerken lassen.

Pflegeheim und eigene Wohnung nebeneinander
Geplant ist ein Mix aus Miet- und Eigentumswohnungen – vor allem für ältere Menschen. „Die Bewohner können das Angebot und die Logistik vom Pflegeheim nutzen und trotzdem selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben“, sagt Christian Puls. Dazu gehören etwa ambulante Pflege, Haushaltshilfe, Hausmeisterservice oder Essen.
Die Wohnungen sollen direkt im Ortskern entstehen. Angesprochen werden damit unter anderem Menschen, denen Haus und Grundstück im Alter zu groß werden, die aber weiterhin in Winsen leben möchten. „Wir wollen, dass Winsen weiterlebt und man nicht unbedingt wegziehen muss“, sagt Christian Puls.
Noch ist die Fläche mitten im Winser Ortskern unbebaut. Ein Entwurf zeigt, wie das Wohnquartier Storchenwinkel schon bald von oben aussehen könnte.
Bau vom Wohnquartier soll im Frühjahr 2027 beginnen
Wenn die weiteren Schritte nach Plan laufen, soll es im Frühjahr 2027 losgehen. Für das Pflegeheim rechnet Christian Puls ab Baustart mit rund einem Jahr bis zum Bezug. Bis das gesamte Quartier fertig ist, dürften eineinhalb bis zwei Jahre vergehen.















