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"Nienhagen hat den Schaden"





Wathlingen will den Weg für die Lkw zur Kalihaldenabdeckung frei machen und Nienhagen hat den Schaden!

Die aktuellen Pläne der Gemeinde Wathlingen mit ihrem Bürgermeister vorneweg haben es in sich. Was derzeit von der Wathlinger Politik diskutiert wird, klingt erstmal nicht spektakulär. Zitat Ratsvolage 0052/2022:

„Bauland in der Gemeinde Wathlingen, hier:

Beantragung einer Flächennutzungsplanänderung und Aufstellungsbeschluss eines Bebauungsplanes im Parallelverfahren“.

Dabei geht es um nichts anderes als ein neues Baugebiet, dass eine Umgehungsstraße im Südwesten Wathlingens schaffen soll. Und das geht so. Wieder Zitat Ratsvorlage:

„Die Fläche soll so geschnitten sein, dass eine Straßenverbindung zwischen „Birkenweg“ und „Auf dem Spörgenkamp“ erreicht wird.“ (aus Richtung Nienhagen zwischen dem Kreisel am Ortseingang von Wathlingen und dem an der Kolonie)

Wenn die vom Wathlinger Bürgermeister von Beginn an favorisierte Kalihaldenabdeckung tatsächlich kommen sollte, hat Wathlingen für die - mit allerlei Schadstoffbelasteten Materialien beladenen - Lkw aus Richtung Braunschweig eine Umgehungsstraße im Osten und für die aus Richtung Norden (Nienhagen) eine Umgehungsstraße im Südwesten. Eine Allianz aus Gemeinde Uetze und Stadt Burgdorf möchte die Lkw zudem mitten durch das Naturschutzgebiet Brand fahren lassen. Den Schaden hat immer Nienhagen - den Lkw Verkehr samt Staub und Dreck mitten durchs Dorf, noch mehr Kraftfahrzeugverkehr aufgrund der Wathlinger Neubaugebiete und kaputte Natur im Schutzgebiet!

Nicht nur, dass sich die Mehrheit des Wathlinger Gemeinderates bis heute weigert, die Zurverfügungstellung der - für die aus der Zeit gefallene XXL-Bauschutteponie zwingend erforderlichen - Gemeindegrundstücke endgültig auszuschließen. Nicht genug, dass Wathlingen und Nienhagen es in so vielen Jahren versäumt haben, auf eine Änderung des Flächennutzungsplans (so wie bei dem neuen Baugebiet…) für das Haldengelände hinzuwirken (Fläche für Natur statt „Fläche für Aufschüttungen“) Nein, stattdessen wird dem Müll-Entsorger K+S auch noch der Weg freigemacht. Bezahlen müssen ihn übrigens die Menschen, die sich für viel Geld ein Eigenheim bauen und die den Lkw-Verkehr umsonst dazu bekommen. Samt Risiko auf ab und zu - transportbedingt - Asbeststaub oder Staub von „freigemessenem“ Akw-Bauschutt. Asbestabfall darf nicht aufgebracht werden, muss nach seiner Reise durch die Dörfer in der Ladung aber erstmal entdeckt werden, um nicht in den Schredder zu gelangen. Sogenanntes freigemessenes (niedrig strahlendes) Material aus dem Abbruch von Akw darf - fragwürdiger Weise - ohnehin als Baustoff verwendet werden.

Bedauerlicherweise mangelt es auf Samtgemeindeebene und zwischen den Bürgermeistern an jeglicher Rücksicht und an einer Zusammenarbeit zum Schutz der Bürger und ihrer Umwelt!


Holger Müller

Bürgerinitiative Umwelt Wathlingen


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