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*Update* "Linke Aktivisten" fällen Strommast zu Hof Nahtz


Strommast gefällt
Foto: Michael Schäfer

ESCHEDE. "Ausgeknipst – NPD-Treffpunkt sitzt im Dunkeln. Linke Aktivitst:innen sägen Strommasten ab", heißt es heute in einer "Pressemitteilung".


Vor Ort konnte die Polizei bisher einen umgesägten Mast feststellen, die Stromleitung an sich sei jedoch unbeschädigt. In der "Pressemitteilung" heißt es weiter: "Der Hof Nahtz in der Nähe von Eschede gilt schon lange als Treffpunkt der rechtsradikalen Szene in Norddeutschland. Seit Jahrzehnten werden dort Sonnenwenden und Erntedank-Feste gefeiert. Nun haben linke Aktivist:innen den NPD-Anhängern den Strom gekappt."

Der Hof werde jedoch seit dem Sturm mit Notstromaggregaten betrieben, "im Dunkeln" werde man dort wegen dieser Aktion nicht sitzen.


„Wer Menschen auf Grund körperlicher Merkmale den Tod wünscht, hat entscheidende Entwicklungen in der Gesellschaft verpasst und sollte nicht die Möglichkeit bekommen dieses gefährliche Gedankengut auch noch zu verbreiten“, wird als mutmaßliche Aktivist ein "Tom Harding" zitiert.


Die Aktivisten sehen sich dem Netzwerk „Südheide gegen Rechtsextremismus“ verbunden, das "gegen verschiedenste Treffpunkte und Aktivitäten der NPD und ihrer Anhänger" mobil mache. Ihnen sei es "wichtig ´hinzuschauen und darauf aufmerksam zu machen, dass Rechtsradikale in der Region immer wieder versuchen zunächst als gutbürgerliche Deutsche vor Allem auf junge Menschen zuzugehen, so beispielsweise in Sportvereinen. Nach einiger Zeit, wenn die Beziehungen gefestigt sind offenbaren sie

dann erst das gesamte Ausmaß ihrer von Hass und Gewalt geprägten Ideologie." "Wir hoffen, Anwohner haben Verständnis für den Stromausfall"


In der Mitteilung zeigen sie die Geschichte des Hofes mit verschiedenen Sonnenwendfeiern und Rockkonzerten auf. "Das Risiko, dass möglicherweise weit mehr Leute als nur der Neonazi-Hof von einem Stromausfall betroffen sind, gingen die Aktivist:innen bewusst ein. Wir möchten uns bei eventuell betroffenen Anwohner:innen auf jeden Fall entschuldigen und hoffen, dass sie Verständnis dafür haben, dass ein kurzfristiger Stromausfall ein eher geringes Opfer ist, um den Neonazis langfristig den Strom zu kappen, erklärt "Harding" den aus Sicht der Aktivisten "waghalsigen Schritt, die Strommasten auf dem Weg zum Hof zu fällen."


Aber weder der Hof noch Anwohner haben nach bisheriger Kenntnis etwas vom mutmaßlichen Stromausfall bemerkt. Auf Nachfrage von CELLEHEUTE heißt es seitens der Polizei: "Eine Anzeige oder Meldung dazu lag uns bislang nicht vor. Die soeben stattgefundene Überprüfung hat ergeben, dass im Bereich der Marinesiedlung ein Mast abgesägt war, die Stromleitung selbst jedoch nicht gestört war.

Es wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet."


Polizeibericht 3.3.2022, 9:00 Uhr In der Marinesiedlung in Eschede haben unbekannte Täter an einem Waldweg, der parallel zur Straße "Zum Finkenberg" verläuft, einen Strommast der zum NPD-Hof Finkenberg führenden Oberleitung abgesägt. Eine Gefahr für Dritte bestand nicht, da die Leitung aufgrund eines Sturmschadens bereits seit Tagen stromlos geschaltet war. Der Tatzeitraum erstreckt sich über die vergangenen sieben bis acht Tage. Es wird ein politischer Hintergrund vermutet. Der Staatsschutz ermittelt und bittet Zeugen, sich bei der Polizei zu melden unter Telefon 05141/277-215 oder -348.


2 Comments


Sonnenwendfeiern und Erntedankfeste sind Tradition und gehören zu unserer Kultur.

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Wie niedlich. Linke Aktivisten Was sagt der Nazijäger, der ehemalige Pastor dazu?

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