Landkreis Celle fördert Fang von gebietsfremden Raubtieren


Foto: Philipp Moll

CELLE. Zum Schutz gefährdeter Arten in Naturschutz-, FHH- und Vogelschutzgebieten stellte der Landkreis Celle der Jägerschaft einmalig 20.000 Euro als zweckgebundene Zuwendung für den Kauf von Lebendfallen vornehmlich zur Bejagung invasiver gebietsfremder Raubtiere, wie Waschbär, Marderhund, Mink und Nutria zur Verfügung. Darauf weist die Kreisjägerschaft hin. Sie übernimmt die Beschaffung und stellt die bestimmungsgemäße Verwendung sicher. Die Jagausübungsberechtigten übernehmen je nach Fallentyp einen Kostenanteil von 40 bzw. 20% und führen die zeitaufwendige Fallenjagd unter Beachtung naturschutz-, artenschutz-, jagd- und tierschutzrechtlicher Vorgaben verantwortlich durch. Jährlich wird der Fangerfolg der Jagd- und der Naturschutzbehörde mitgeteilt. Nach Verzögerungen auf Grund von Lieferschwierigkeiten konnten nun die ersten Lebendfallen an die Revierinhaber gerade noch zeitgerecht für die anstehende Fangsaison übergeben werden.


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