Landesforsten warnen vor dem Betreten der Wälder


Entwurzelte Kiefern zwischen Oppershausen und Lachendorf.
Entwurzelte Kiefern zwischen Oppershausen und Lachendorf. Foto: Steffen Höntsch/Archiv

HANNOVER. Anlässlich des starken Windes warnen die Niedersächsischen Landesforsten vor dem Betreten von Wäldern. Durch die vergangenen Dürrejahre, aber auch die Februarstürme seien zahlreiche Bäume in ihrer Stabilität beeinträchtigt. „Die vergangenen Jahre und die jüngsten Stürme stecken dem Wald noch in den Gliedern. Wegen des aktuellen Windes sollte die Nähe zu Bäumen gemieden und auch auf den Waldspaziergang verzichtet werden“, warnt Dr. Klaus Merker, Präsident der Niedersächsischen Landesforsten in Braunschweig. Zwar sei der Wind deutlich weniger stark als die drei Stürme Ylenia, Zeynep und Antonia im Februar, dennoch sei Vorsicht geboten. Durch die vorhergehenden Stürme entstandene Schäden hätten Bäume exponiert, die jetzt auch bei geringerer Windstärke drohen, geworfen zu werden.


Den mit dem Wind einhergehenden Regen begrüßt Merker ausdrücklich: „Der März war deutlich zu trocken und es fehlt an Wasser, das gerade im Oberboden für das Anwachsen der Millionen Setzlinge dringend benötigt wird.“ Auch wenn die Aufräumarbeiten seit Februar auf Hochtouren laufen und die wichtigsten Wege zu Beginn der Wandersaison wieder begehbar seien, solle aktuell auf das Wandern und Spazieren im Wald verzichtet werden, betont Merker.


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