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Gerechtfertigt oder übertrieben? Das waren die Gründe für den Schulausfall am Montag

Bushaltestelle
Wegen der Glätte konnten die Busse am Montagmorgen erst gegen 10.30 Uhr wieder fahren. (Foto: Sheenara Wiebke)

CELLE. Zum dritten Mal in knapp zwei Wochen ist im Landkreis Celle der Unterricht wetterbedingt ausgefallen. Nach starkem Schneefall und Glätte in der Nacht zu Montag blieb der Schülerverkehr am Morgen erneut stehen – diesmal wegen gefährlicher Straßenverhältnisse. Betroffen waren sämtliche Schulen im Kreisgebiet. Auf unseren sozialen Kanälen hagelte es teilweise harte Kritik nach dem Motto "Früher war das doch nicht so" und "Die Schüler sollen sich mal nicht so anstellen". Hat der Landkreis Celle mit dem Schulausfall tatsächlich übertrieben? CelleHeute hat nachgefragt.


„Die Wetterverhältnisse waren so, dass wir erst in der Nacht entscheiden konnten, ob die Straßen und Schulwege sicher zu passieren sind.“

Der Landkreis Celle hat es sich nicht leicht mit seiner Entscheidung gemacht. Erst um 4Uhr morgens kam die Botschaft: Die Schule fällt aus. „Die Wetterverhältnisse waren so, dass wir erst in der Nacht entscheiden konnten, ob die Straßen und Schulwege sicher zu passieren sind“, so der Landkreis. Gegen 4 Uhr hätten die Glättewarner der CeBus entschieden, den Schülerverkehr nicht aufzunehmen. Daraufhin sei der reguläre Schulbetrieb ausgesetzt worden. Ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung: Die Entscheidung gilt immer für den gesamten Landkreis – auch wenn manche Straßen frei sind, zählt die Sicherheit aller Schüler auf allen Schulwegen.


Linienbusse empfindlicher bei Glätte


Auch die CeBus bestätigte, dass die Lage am Morgen kritisch gewesen sei: „Deshalb haben wir den Linienverkehr zunächst nicht aufgenommen – betroffen waren sowohl Hauptstrecken als auch Nebenstrecken in den Ortschaften.“ Welche Schwierigkeiten kommen auf die Busfahrer bei Glätte zu? "Linienbusse reagieren durch Gewicht und Länge deutlich empfindlicher auf Glätte, Eisregen, Schneeverwehungen und nicht geräumte Abschnitte. Probleme entstehen vor allem an kritischen Stellen wie engen Nebenstraßen, vereisten Kurven, Wendehämmern sowie an nicht sicher bedienbaren Haltestellen (Gefahr beim Ein- und Aussteigen)", erklärt CeBus-Sprecherin Birgit Peters.


Linienverkehr gegen 10.30 Uhr aufgenommen


Erst gegen 10.30 Uhr konnte der Linienverkehr wieder aufgenommen werden. „Weil die Lage nicht nur punktuell, sondern entlang kompletter Linien sicher sein muss“, erklärte das Unternehmen. Erst als die Straßen geräumt und Haltestellen wieder sicher erreichbar waren, sei ein verantwortbarer Betrieb möglich gewesen.

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