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Kooperation - Das Wort zum Montag, Folge 151



"Arte" hat kürzlich eine äußerst interessante Dokumentation über die Zeit, die wir gerade durchleben, online gestellt. „Wer wir waren“ heißt die Doku, mit dem Untertitel: „Weil die Welt zu retten ist“. Diese Doku lässt Wissenschaftler und Philosophen zu Wort kommen, die uns ihre Visionen der Gegenwart und der Zukunft darlegen.


Die Doku führt uns die katastrophalen Folgen unserer menschlichen Aktivitäten auf die Ökosysteme (Meer, Land) vor Augen, die Verschmutzung oder die Verknappung bestimmter Ressourcen (insbesondere Wasser), aber sie vermittelt uns auch die Gefühle und Emotionen einiger Wissenschaftler, die in ihrem Alltag mit diesen Themen konfrontiert sind. Ich möchte einen von ihnen, Dennis Snower, einen Wirtschaftswissenschaftler, zitieren.


„Wenn wir kooperieren, sagt er, könnte unsere gemeinsame Zukunft strahlend sein. Andernfalls werden wir mit einer Vielzahl sehr ernster Bedrohungen konfrontiert sein, wie Cyberkonflikte, Terrorismus, zunehmende Fragilität von Staaten, Verbreitung von Atomwaffen, Pandemien, Finanzkrisen, Wasserknappheit, extreme Wetterereignisse, Zusammenbruch von Ökosystemen, Nahrungsmittelkrisen, unfreiwillige Massenmigration und so weiter. Wird es gelingen, eine globale Zusammenarbeit aufzubauen? Das weiß niemand. Hingegen wissen wir, was wir tun müssen, damit die Gesellschaft weiterhin funktioniert. Dass der Mensch – Homo sapiens – als Spezies überlebt hat, ist zum Teil auf seine Fähigkeit zurückzuführen, mit anderen zu kooperieren, selbst wenn keine Verwandtschaftsbeziehungen bestehen".


Eine solche Zusammenarbeit zwischen Menschen sehen wir bei der Hilfe für die Tausenden Opfer des schrecklichen Erdbebens in der Türkei, und genauso müsste das auch auf globaler Ebene funktionieren. Die internationale Zusammenarbeit ist und wird eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sein.


Vergessen wir bitte nicht: Der Mensch - Homo sapiens - hat sich als Spezies unter anderem deshalb durchgesetzt, weil er in der Lage war, mit anderen zusammenzuarbeiten, selbst wenn keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestanden".


Über alle kulturellen und religiösen Unterschiede hinweg wollen wir hoffen, dass der Mensch immer noch zum Besten fähig ist, weil es hier um mehr geht, als um Belange von einzelnen, denn wir sitzen alle in einem Boot.


Ich wünsche Ihnen eine gute Woche!


Pastor Dr. Loïc Berge


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