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„Konträr“ - Hans-Udo Strohmeyer und Horst G. Brune stellen im FREIRAUM aus



CELLE.Sie sind seit vielen Jahren Künstlerfreunde und gemeinsam im Bund Bildender Künstler (BBK) Celle aktiv. Ihr Werdegang und Wirken sind aber sehr unterschiedlich, eben „konträr“. Hans-Udo Strohmeier und Horst G. Brune haben deshalb für ihre Ausstellung im neuen Kulturprojekt FREIRAUM den Namen „Konträr“ gewählt. Am 24.5.24 ab 17 Uhr laden sie zur Vernissage in die Schuhstr. 3 ein. Das Publikum erwartet eine kurze Einführung der Künstler in ihre Werke mit Musik von Kathrin Schobel vom Celler Schlosstheater. Wer die beiden kennt, weiß, dass die Einführung amüsant werden wird. Denn die Spezialität von Brune sind satirische Bilder. Der ehemalige Lehrer lässt sich dabei von tagesaktuellen und gesellschaftlichen Entwicklungen inspirieren. Horst G. Brunes Acrylbilder und Karikaturen lösen oft kontroverse Reaktion bis hin zu persönlichen Anfeindungen aus. Seine Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Karikatur, satirischen Textbildern und Comics, die durch Zugabe von Texten - platziert in Texttafeln, Bildunterschriften oder Sprechblasen - weitergeführt werden und deutlich machen, dass Satire alles darf. Niemand ist vor ihm sicher, ob (Celler) Politik, Sport, Religion, Doppelmoral oder Selbstgerechtigkeit. In seiner plakativen Bildsprache zeigt er viele Geschichten mit Blick fürs Detail.


Ganz anders, eben „konträr“, arbeitet Strohmeyer. Anthroposophisch geprägt ist das Metier des ehemaligen Grafikers bis heute u. a. Fotorealismus. Im Gegensatz zu Brune will er die Menschen nicht mit gegenständlicher Malerei berühren oder irritieren, sondern hauptsächlich mit Farbe. Deshalb malt er aktuell überwiegend abstrakt und ist bekannt geworden durch seine Vermaltechnik mit fließendem Übergang zur Rakeltechnik. In der Ausstellung „Konträr“ stellt er ausschließlich Ölbilder in diesen Techniken aus.


Die Ausstellung „Konträr“ ist vom 24.5. bis 14.6. jeweils von dienstags bis freitags zwischen 12.00 und 16.00 geöffnet. Die beiden Künstler werden in dieser Zeit vor Ort abwechselnd oder zusammen live malen. Der Eintritt ist frei.


Text:Birgit Nieskens

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