„Karte des Grauens“: Wer öffnet an Halloween im Raum Faßberg seine Tür?

FASSBERG. Leuchtende Kürbisse vor der Haustür, Spinnweben im Vorgarten und eine Schüssel voller Süßigkeiten: Am 31. Oktober ziehen wieder kleine und große Gruselfans durch die Straßen. Doch wo lohnt es sich zu klingeln? Dafür gibt es in Faßberg seit einigen Jahren die „Karte des Grauens“. Auf der digitalen Karte können Haushalte eintragen, ob und wann sie an Halloween ihre Türen öffnen. Initiator André Blin möchte in diesem Jahr noch mehr Menschen zum Mitmachen bewegen – auch über Faßberg hinaus.
Halloween-Aktivitäten auf MoinHei eintragen
„Eine Schüssel Süßigkeiten und Freude am Mitmachen reichen aus. Es muss nicht gleich der ganze Vorgarten zum Friedhof werden“, sagt André Blin, der die Halloween-Aktivitäten in Faßberg seit Jahren über MoinHei.de begleitet. Wer mitmachen möchte, kann seine Haustür unter halloween.fassberg.app mit wenigen Angaben eintragen – ganz ohne Benutzerkonto. Dabei lässt sich auch angeben, was die Besucher erwartet und für welches Alter die Station geeignet ist.

Der Schwerpunkt liegt auf Faßberg, Müden und Munster, mitmachen können aber auch Haushalte aus dem übrigen Landkreis Celle und darüber hinaus. „Gerade bei etwas längeren Wegen ist es hilfreich, vorher zu wissen, wo man willkommen ist“, erklärt André Blin.
Halloween-Spiel zum Punkte sammeln
Neu ist in diesem Jahr außerdem eine Art Halloween-Spiel. Wer die Webseite auf dem Smartphone öffnet und seinen Standort freigibt, kann beim Besuch der eingetragenen Türen Punkte sammeln. Für jede erreichte Station gibt es 50 Erfahrungspunkte, sogenannte XP, für Fotos weitere 25. So entwickelt sich der eigene Charakter über zehn Level vom „Kürbiskern“ bis zum „Fürsten der Unterwelt“. Die Punktejagd startet am 31. Oktober um 15 Uhr.
„Ich möchte damit anregen, auch einmal eine Straße weiterzugehen und eine entlegene Tür aufzusuchen.“
„Ich möchte damit anregen, auch einmal eine Straße weiterzugehen und eine entlegene Tür aufzusuchen. Dort wartet vielleicht jemand mit Süßigkeiten, der sonst kaum Besuch bekommt“, sagt André Blin. Für ihn soll die „Karte des Grauens“ nicht nur die Suche nach Süßigkeiten erleichtern, sondern auch kleinere Halloween-Stationen sichtbar machen. Bis zum 31. Oktober können sich deshalb noch weitere Haushalte eintragen.
















