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Internationaler kommunaler Austausch im polnischen Limanowa


WATHLINGEN. Anlässlich der Limanowa-Tage trafen sich vom 7. bis 9. Juli Verwaltungsdelegationen aus vier Kommunen und drei europäischen Ländern in Limanowa, der polnischen Partnerstadt der Samtgemeinde Wathlingen. Der Einladung von Bürgermeister Władysław Bieda waren neben der Samtgemeinde Wathlingen die ukrainische gemeinsame Partnerstadt Truskavets, Limanowas slowakische Partnerstadt Dolny Kubin und die polnische Stadt Kłodzko gefolgt.

Der Aufenthalt begann mit einem offiziellen Treffen im neu errichteten Kulturzentrum von Limanowa. Dort informierte Bürgermeister Bieda über die neuesten Bauprojekte und Planungen der Stadt. Unter dem Motto „Wenn sich die Familie trifft, fragt man, was gibt es Neues bei euch?“ bat er sodann Samtgemeindebürgermeisterin Claudia Sommer und ihre Bürgermeisterkollegen um deren Vortrag mit aktuellen Informationen aus ihren jeweiligen Kommunen. Der Bericht aus Truskavets, das nach wie vor unter den Auswirkungen des Krieges leidet, viele geflüchtete UkrainerInnen aufgenommen hat und bisher keinen direkten Kampfhandlungen ausgesetzt ist, machte noch einmal die anhaltend schwierige Situation deutlich.



Während des dreitägigen Aufenthaltes in Limanowa hatten die Delegationen Gelegenheit, unter fachkundiger Führung von Bürgermeister Bieda und seinem Stellvertreter Wacław Zoń gemeinsam das neue Kulturzentrum, die Stadtbibliothek, den neuen, hochmodernen großen Kinosaal, die städtische Kunstgalerie mit einer aktuellen Ausstellung der Einwohnerin von Limanowa, Justyna Kurek, sowie den vor zwei Jahren neu geschaffenen Stadtpark mit seinen vielfältigen Erholungs- und Aktivitätsmöglichkeiten für die Menschen in Limanowa zu besichtigen und sich eingehend über diese Projekte zu informieren. Im Stadtpark suchte Samtgemeindebürgermeisterin Sommer gemeinsam mit dem Gastgeber auch die Stelle auf, an der der Apfelbaum gepflanzt wurde, der anlässlich des Besuches einer Delegation aus der Stadt Limanowa zur Feier des 50-jährigen Bestehens der Samtgemeinde Wathlingen als Symbol der gegenseitigen Freundschaft und in Anlehnung an ein Zitat Martin Luthers „wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ überreicht worden war.

Das Regionalmuseum in Limanowa, die Basilika sowie der Stadtberg mit dem Millenniumskreuz mit Blick auf die Gipfel des Gorce-Gebirges waren weitere Ziele.

Die Vertreter der Partnerstädte trafen sich auch im Rathaus von Limanowa und tauschten sich in freundschaftlicher Atmosphäre intensiv über die Verwaltungs- und Ratsarbeit aus. Die gemeinsame Diskussion und der fachliche Austausch gaben gute Impulse für die weitere gemeinsame Hilfe Limanowas und der Samtgemeinde Wathlingen für Truskavets.

Als feierlicher Höhepunkt des Besuches wurden die Delegationen bei einer Abendveranstaltung anlässlich des Stadtfestes auf dem Platz vor dem Kulturzentrum von Bürgermeister Bieda auf einer Bühne vor hunderten von Menschen offiziell begrüßt. Herzliche Grüße und ein großes Dankeschön für die so gut funktionierende Gemeinschaftshilfe von Limanowa und Wathlingen für Truskavets überbrachte Samtgemeindebürgermeisterin Claudia Sommer, die zur Freude aller und als Ausdruck ihrer freundschaftlichen Verbundenheit zur Stadt Limanowa die polnische Tracht trug, die ihr bei einem Besuch in Wathlingen verliehen worden war. Andrii Kulchynskyi, Bürgermeister der Stadt Truskavets, bedankte sich für die Hilfe und Unterstützung, die die Partnerstadt Truskavets seit Beginn des Krieges in der Ukraine von der Stadt Limanowa erhalten hat und weiterhin erhält.

Am letzten Tag des Besuchs bedankten sich alle Delegationen bei der Stadt Limanowa für die Gastfreundschaft und die Möglichkeit des Verwaltungsaustausches. Alle waren sich einig, dass dieser die internationale Zusammenarbeit der Partnerkommunen weiter gestärkt hat.


Fotos: Samtgemeinde Wathlingen

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