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Hochwassersituation: Landrat erklärt außergewöhnliches Ereignis / Lagestab eingerichtet


Foto: Landkreis Celle

CELLE. Der Landkreis hat aufgrund der Hochwassersituation an den Flüssen Aller, Fuhse und Lachte am Dienstag bereits einen Lagestab eingerichtet. Zudem erklärte Landrat Axel Flader ein „außergewöhnliches Ereignis“ nach Paragraf 20 Niedersächsisches Katastrophenschutzgesetz. Dies ist ein formaler Akt, der es ermöglicht, auf Ressourcen des Landes zurückzugreifen und weitergehende Durchgriffsrechte zu erhalten. „Die Situation ist ernst und kann sich weiter verschärfen. Wir arbeiten daran, für jede Situation gewappnet zu sein, aber in einer solchen Lage gibt es auch viele Unbekannte“, sagt Landrat Axel Flader. Er dankte den Einsatzkräften bei den Feuerwehren und den anderen Hilfsorganisationen. „Auch wenn die Situation angespannt ist, ist es beeindruckend zu sehen, zu was wir im Landkreis Celle in der Lage sind. Der Einsatz besonders der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist so wertvoll. Ohne sie wäre diese umfassende Hilfe nicht möglich. Vielen Dank an Sie alle".


Die Lage stellt wie folgt dar:

Besonders kritisch sind Bereiche der Stadt Celle und der Samtgemeinde Flotwedel und hier besonders in Wienhausen. Eine Evakuierung von Teilen des Ortes könnte notwendig werden. Der Landkreis bereitet Notunterkünfte vor. In den Bereichen Wietze, Winsen und Wathlingen gibt es ein sehr hohes Einsatzaufkommen, aber die Situation ist derzeit beherrschbar. Der Landkreis beobachtet die Lage sehr intensiv und wird den Stab wenn nötig vergrößern.


Für die Bevölkerung ist es wichtig, dass Deiche nicht mehr betreten werden. Sie sind stark aufgeweicht und es besteht die Gefahr des Bruchs. Notrufe wegen vollgelaufener Keller sollten nur abgesetzt werden, wenn Gefahr im Verzug ist, ansonsten sollten die Menschen versuchen, sich erst selbst zu helfen, weil die Feuerwehren durch das hohe Einsatzaufkommen nicht jedem Notruf nachkommen können.


"Versuchen Sie, Abwasser zu minimieren, um die Kanalisation zu entlasten. Sollte ein extremer Wassereinbruch stattfinden, sollten Keller möglichst nicht mehr betreten werden, weil dann akute Gefahr besteht", heißt es von Seiten der Feuerwehr.

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