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"Glaube - Hoffnung - Widerstand": eine Celler Konzertreihe

CELLE. Die Stadtkirchengemeinde St. Marien und die Pfarrgemeinde St. Ludwig Celle gestalten unter dem Motto „Glaube | Hoffnung | Widerstand“ vom 23. bis 26. November eine gemeinsame Konzert- und Vortragsreihe mit Neuer Kirchenmusik.

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Oskar Brüsewitz am 1.8.1976 in Rippicha. Foto: Esther Fröbel

Am 18. August 1976 verbrannte sich der evangelische Pfarrer Oskar Brüsewitz vor der Kirche St. Michaelis in Zeitz aus Protest gegen die Unterdrückung der Religion in den Schulen durch die SED. Wolf Biermann bezeichnete dessen Tat am 11. September 1976 in einem Konzert in der Kirche St. Nikolai Prenzlau als „Republikflucht in den Tod“. „35 junge Marxisten“, darunter die Liedermacherin Bettina Wegner, wandten sich in einem Protestschreiben an das Zentralkomitee der SED - der Beginn einer breiten Opposition, die letztlich zum Ende der DDR 1989 führte. Pfarrer Ehrhart Neubert gehörte 1989 zu den Gründern des „Demokratischen Aufbruchs“, nahm so am Runden Tisch der Wendezeit teil und promovierte 1996 zur Geschichte der DDR-Opposition. Er ist mit einem Vortrags- und Gesprächsabend zum Thema „Anpassung und Protest - Kirche und Staat in der DDR“ am Donnerstag, 23. November, um 19.30 Uhr in der Celler Stadtkirche zu Gast.


Am Freitag, 24. November, ist in den Nachtklängen um 21 Uhr in der Kirche St. Ludwig die Uraufführung des „Nachtlieds“ von Klaus-Hermann Anschütz nach Paul Gerhardt mit der Celler Nachtmusique zu hören. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Um 20.30 Uhr führt Prof. Dr. Eckart Altenmüller in das Konzertprogramm ein.


Bei den beiden weiteren Konzerten in der Stadtkirche St. Marien ist der Eintritt frei: Am Samstag, 25. Novemebr, ist um 17 Uhr die Oskar Brüsewitz in Memoriam gewidmete Orgelsinfonie Nr. 2 „Das Flammenzeichen“ von Oskar Gottlieb Blarr, illustriert durch eine begleitende Bilderserie, zu hören. Neben Michael Voigt (Orgel) sind die Ausführenden Anna-Elisabet Muro (Sopran), Viola Kremzow (Alt) sowie das Mundharmonikaensemble „Harmonica Mundi“ unter der Leitung von Volker Michaelis.


Gottlieb Blarr hält am Sonntag, 26. November, um 16.30 Uhr auch die Einführung zu dem um 17 Uhr beginnenden Abschlusskonzert mit Tobias Liebezeit (Marimba, Vibraphon und Perkussion) und dem Medek-Chor unter der Leitung von Michael Voigt, der auch Orgel spielt. Dieses bietet eine Werkschau des 1977 aus der DDR ins Rheinland ausgebürgerten Komponisten Tilo Medek, unter anderem mit der Kantate „Das augenlose Herz“ und dem „Reliquienschrein“ für Perkussion und Orgel.

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