Fuhserandweg soll schöner und sicherer werden: Parteien fordern Bänke, Lampen und Co.
- Stefan Kübler
- vor 49 Minuten
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CELLE. Rund 3,5 Kilometer schlängelt sich der Fuhserandweg von der Burgstraße über Neuenhäusen und die Heese bis in die Neustadt. Wer zu Fuß oder auf dem Rad unterwegs ist, kommt über diesen Weg barrierefrei und ohne Ampeln einmal quer durch die Stadt. Vor ein paar Jahren sind die Brücken, die den Weg über den Fluss führen, erneuert worden, doch an vielen weiteren Stellen nagt inzwischen der Zahn der Zeit. Das ist auch der gemeinsamen Stadtratsfraktion von Wählergemeinschaft (WG) und Die Partei ein Dorn im Auge. Sie setzt sich in zwei aktuellen Anträgen für mehr Aufenthaltsqualität und mehr Sicherheit am Fuhserandweg ein.
„Der Fuhserandweg im Bereich der Neustadt/Heese hat das grundsätzliche Potenzial eines Naherholungsgebietes.“
„Der Fuhserandweg im Bereich der Neustadt/Heese hat das grundsätzliche Potenzial eines Naherholungsgebietes für die umliegenden Anwohnerinnen und Anwohner“, heißt es im Antragstext. „Er ist im Ortsteil Neustadt/Heese eine der wenigen Möglichkeiten, nah an fließendes Wasser zu kommen. Dies ist gerade in Zeiten des Klimawandels bei Hitzeperioden ein wichtiger Ort zur Abkühlung und des Schutzes vor Hitze.“ Um den Weg wieder attraktiver zu gestalten, hat die Fraktion WG/Die Partei die Errichtung von neuen Sitzmöglichkeiten und Mülleimern beantragt.
Brückendach an der Bredenstraße soll zurückgebaut werden
Aber auch beim Thema Sicherheit gibt es aus Sicht der Antragsstellenden einigen Nachholbedarf am Fuhserandweg. Konkret wird die Begradigung des Gehwegs allgemein sowie der Rückbau der Überdachung der Holzbrücke in der Nähe der Bredenstraße gefordert. Beides soll uneinsehbare Bereiche und Kurven verringern. Auch ein Rückschnitt der Begrünung sowie mehr Beleuchtung sollen für mehr Sicherheit sorgen. Aktuell beeinträchtige die mangelhafte Infrastruktur das Sicherheitsgefühl. „Anwohnerinnen und Anwohner berichten von Drogenhandel und -konsum im genannten Bereich“, so die Parteien weiter.
An der Bredenstraße führt eine überdachte Brücke über die Fuhse. Am Fuhserandweg hinter dem Landgestüt gab es früher mehrere Sitzmöglichkeiten. Viel Ruhe und Natur bietet der Fuhserandweg in Neuenhäusen.
3,5 Kilometer ohne Ampeln durch die Stadt: Der Fuhserandweg soll als Nahherholungsgebiet aufgewertet werden.
Verkehrsinsel an Schwedenbrücke gefordert
In einem gesonderten Antrag wird eine Verbesserung der sicheren
Querung über die Hannoversche Straße im Bereich der Schwedenbrücke gefordert. Vorstellbar sei eine „kleine Verkehrsinsel“, die die Sicherheit in diesem Bereich erheblich erhöhen würde. Die Menschen müssten die breite Straße dann nicht mehr in einem Stück überqueren, sondern könnten auf der Insel den Verkehr abwarten.
„Wir wünschen uns lediglich eine ähnliche Aufmerksamkeit für diesen Bereich, wie es die Dammaschwiesen oder der Allerauenpark in der Hafenstraße schon lange erhalten haben.“
Laut WG/Die Partei sei ein ähnlicher Vorstoß bereits im Jahr 2023 erfolgt. Damals seien die Anträge mit dem Verweis auf den anstehenden Hochwasserschutz für obsolet erklärt worden. Passiert sei jedoch nichts. „Das Sicherheitsgefühl (…) darf nicht über den Hochwasserschutz abgewickelt und auf die lange Bank geschoben werden“, sagt Ratsherr Torsten Schoeps dazu.
Kai Peters, Geschäftsführer der Fraktion WG/Die Partei im Stadtrat pflichtet ihm bei: „Die Neustadt/Heese und damit auch der Fuhserandweg darf nicht in Vergessenheit geraten. Wir wünschen uns lediglich eine ähnliche Aufmerksamkeit für diesen Bereich, wie es die Dammaschwiesen oder der Allerauenpark in der Hafenstraße schon lange erhalten haben.“ Die beiden Anträge werden voraussichtlich bei der nächsten Stadtratssitzung auf den Tisch kommen.














