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Frühling lässt sein blaues Band - Frühlingskonzert des Bröckeler Chores


das Flötenensemble der Musikschule Ostkreis Hannover Foto:Ute Schworm

BRÖCKEL.Der Gemischte Chor Bröckel hat nach längerer Pause den Wunsch verspürt, wieder einmal vor Publikum zu singen. Daher hatte er zum Frühjahrskonzert eingeladen.


Es kamen Freunde und Angehörige, die schnell die Stühle im Schützenhaus „Auf der Westerheide“ füllten. Beim Blick in den Programmzettel wurde den Zuhörenden schnell klar, dass es nicht allein beim Zuhören bleiben würde. Das Konzert war dreigeteilt: Liedgut, vorgetragen vom Bröckeler Chor, außerdem spielte das Flötenensemble der Musikschule Ostkreis Hannover und beim dritten Part durfte das Publikum mitsingen. 


Chorleiter Michael Schwenke hatte für den Beginn den „Kleinen Kalender Januar und Februar“ nach Gedichten von Josef Weinheber und komponiert von Gerhard Schwarz, gewählt. Und schon schwebten die ersten Töne des vierstimmigen Liedes durch die Luft. Es folgte „Der Feber ist vergangen“ von Heinrich Spitta. Obwohl der Chor aus nicht einmal 20 Sängerinnen und Sängern besteht, gab es ein schönes ausgewogenes Klangbild. Chorleiter und Dirigent Schwenke hatte eine für seinen Chor sehr passende Auswahl der Musikstücke getroffen und so sprang der Funke auch bald auf das Publikum über.


Viele Lieder waren dem Publikum bekannt und so wurde leise mitgesummt bei „Winter ade“ oder „Es geht eine helle Flöte“.  Miteinander gesungen wurden bekannte Volkslieder, wie „Jetzt fängt das schöne Frühjahr an“ und „Im Märzen der Bauer“, auch ein Kanon „I like the flowers“ wurde begeistert von allen Zuschauern und Mitwirkenden gesungen. Eine Bereicherung des Nachmittags war sicherlich das Flötenensemble der Musikschule Ostkreis Hannover. Zu Beginn stellte die Leiterin Barbara Petschuleit die verschiedenen Flöten vor. Von Sopran-, Alt- über Tenor- und Bassflöte gab es auch noch die Kontrabassflöte, „nicht dass Sie denken: was ist denn das für ein Zaunpfahl?“, so Petschuleit.


Das Flötenensemble hatte auch Frühlingslieder einstudiert, wie beispielsweise „Nun will der Lenz uns grüßen“ oder „Der Kuckuck und der Esel“, aber auch vom Lieblingskomponisten Allan Rosenheck gab es vier Stücke „Parade“, „Sarah-Bande“ und „Pepes Tango“ aus dem Album „Party Time“ sowie „Das Huhn vom Thun“ zu hören. Die musikalischen Darbietungen wurden durch kleine Gedichte und Geschichten ergänzt. So trug Elke Drewes-Schulz ein Frühlingsgedicht von Heinz Erhardt vor. Spontan ließ sich Wolfgang Renner aus dem Publikum dazu hinreißen, ebenfalls ein Gedicht zu deklamieren, in dem es um eine fünfte Jahreszeit ging, und erntete auch dafür herzlichen Applaus. Die gute Stimmung, die das ganze Konzert umspannte, und so manchen Ohrwurm nahmen die Zuhörenden mit nach Hause.

 

Text: Ute Schworm

 

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