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Ein „Phantom“, das Gutes tut


CELLE. Keine Mitarbeiter, keine Telefonnummer, keine E-Mail-Adresse – ist die Kommunale Klimaschutzgesellschaft Landkreis Celle (KKC) nur ein Phantom? Keineswegs, es gibt sie, und zwar bereits seit 2009. Im jüngsten Ausschuss für Klimaschutz des Kreistages wurde sie vorgestellt und sogar zu Tage gefördert, dass sie eine Vorbildfunktion einnehme, Bürger würden ihre Maßnahmen wahrnehmen und animiert, sich auch im privaten Bereich Gedanken zum Thema Energieeinsparung zu machen.


Dieses Resümee des ehrenamtlichen Geschäftsführers Arndt Meyer am Ende seines Referates über die gemeinnützige Gesellschaft stieß bei einigen Mitgliedern des Gremiums auf Unverständnis: „Die KKC ist relativ unbekannt, der gewünschte Effekt ist nicht da“, kommentierte Reinhard Rohde (Die Linke). Auch der Ausschuss-Vorsitzende Ulrich Kaiser (WG) wies darauf hin, dass hier ein großer Unterschied zum Klimaschutzfonds der Stadt Celle bestehe: „Mit der KKC setzt der Landkreis auf die institutionelle Ebene, die Stadt auf die Bevölkerung.“


Die Klimaschutzgesellschaft ist bei der Celle-Uelzen Netz GmbH (CUN) angesiedelt, größter Anteilseigner ist mit 66 Prozent der Landkreis, 25 Prozent liegen bei der CUN, die restlichen verteilen sich auf die Gemeinden Wietze, Wietzendorf und Ummern. Alle Gesellschafter zahlen jährlich in einen Klimaschutzfonds ein. Ziel ist es, Projekte und Maßnahmen zu fördern, die der Energieeinsparung bzw. -effizienz und der Verringerung von CO2-Emissionen dienen. „Unser Schwerpunkt liegt auf energetischer Gebäudesanierung, aber auch Straßenbeleuchtung, E-Ladesäulen oder den Einbau moderner Heizungsanlagen fördern wir“, erläuterte der Referent. Auch Personalkosten für Stellen, die dem Klimaschutz zugute kommen, gehören zum Spektrum der Gesellschaft. Voraussetzung für eine Bezuschussung ist das Gemeinwohl von Projekten und Maßnahmen, die von den Gemeinden des Landkreises eingebracht werden. „Anträge für eine Förderung können ausschließlich von Gesellschaftern gestellt werden. Bisher waren es 130“, berichtete Arndt Meyer, der hauptamtlich bei der CUN tätig ist.


Die Anmerkungen aus den Reihen der Ausschussmitglieder griff er auf: „Wir müssen transparenter arbeiten und in der Öffentlichkeit erkennbarer werden.“


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