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Eier-Attacke auf Haus von Grünen-Gemeinderätin – Polizei prüft Hintergründe

Aktualisiert: vor 4 Stunden

Zerbrochene Eier und Rückstände im Eingangsbereich eines Hauses.
Das Haus von Johanne Gerlach, Gemeinderätin der Grünen in der Südheide, ist mit Eiern beworfen worden. (Foto: privat)

HERMANNSBURG. Über die Osterfeiertage ist das Haus der Südheide-Gemeinderätin Johanne Gerlach (Die Grünen) mit Eiern beworfen worden. Nach Polizeiangaben zerschellten zwischen Ostersamstag, 4. April um 9 Uhr und Ostermontag, 6. April um 12.20 Uhr mehrere Eier an der Fassade des Hauses der Politikerin in Hermannsburg. „Nach derzeitigen Erkenntnissen entstand dabei kein Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt“, teilte Polizeisprecherin Ulrike Trumtrar auf CelleHeute-Anfrage mit. Die Täterinnen oder Täter seien unbekannt. „Die Polizei prüft mögliche Hintergründe der Tat. Auch wenn es sich auf den ersten Blick um eine geringfügige Handlung ohne materielle Schäden handelt, wird der Vorfall ernst genommen.“


Verdacht auf politisch motivierte Tat


Die Geschädigte selbst machte den Vorfall über die Sozialen Medien publik. „Das Kinderzimmerfenster meiner Tochter hat man glücklicherweise verfehlt“, schrieb Johanne Gerlach in einem Post bei LinkedIn. Dazu veröffentlichte sie mehrere Fotos ihrer verschmutzten Hausfassade und der Eingangstür. „Das ist kein Streich, sondern Sachbeschädigung“, so die Grünen-Politikerin weiter. „In meinem Fall steht zudem der Verdacht einer politisch motivierten Tat im Raum.“ Auf Nachfrage schilderte sie CelleHeute, dass es sich dabei nicht um den ersten Vorfall gehandelt habe. Bereits im Landtagswahlkampf 2022 hätten Beschimpfungen und Drohungen zur „neuen Normalität“ gehört.


„Angriffe auf Ehrenamtliche sind feige und inakzeptabel.“

Der Grünen-Kreisverband Celle verurteilte die Tat „auf Schärfste“. Der Vorfall stelle einen gezielten Angriff auf eine ehrenamtlich tätige Vertreterin der Kommunalpolitik dar, hieß es in einer Mitteilung. Angriffe dieser Art gefährdeten das Vertrauen in die demokratische Teilhabe und seien mit den Grundwerten des Parteiprogramms unvereinbar. „Wir stehen geschlossen an der Seite unserer Gemeinderätin. Angriffe auf Ehrenamtliche sind feige und inakzeptabel“, erklärte Theresa Kurbach, Kreisvorsitzende des Bündnis 90/Die Grünen im Kreis Celle.


Rückstände eines Eis an der Fassade eines Hauses.
Eingangsbereich und Fassade des Wohnhauses wurden mit Eiern verschmutzt. (Foto: privat)

In den Augen der Polizei keine Sachbeschädigung


Bei den Eierwürfen sind laut Kreisverband Fassade, Fenster, Eingangsbereich und die Photovoltaikanlage beschädigt worden. Eine Nachfrage ergab, dass es sich dabei hauptsächlich um Verschmutzungen handelt. In den Augen der Polizei stellt dies noch keine Sachbeschädigung dar. „Verschmutzung reicht nicht aus“, erklärte Ulrike Trumtrar. Anders als bei Graffiti-Schmierereien würde bei Eierrückständen eine Reinigung mit Wasser ausreichen.


„Die Polizei verfolgt diese Vorfälle konsequent und unterstützt die Betroffenen.“

Angriffe dieser Art würden dennoch ernst genommen. „Gerade im Zusammenhang mit Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern besteht eine besondere Sensibilität“, so die Polizeisprecherin weiter. Ehrenamtliches Engagement sei Ausdruck gelebter Demokratie. „Vor diesem Hintergrund können auch vermeintlich kleinere Vorfälle eine einschüchternde Wirkung entfalten und das Sicherheitsgefühl der Betroffenen beeinträchtigen. Die Polizei verfolgt diese Vorfälle konsequent und unterstützt die Betroffenen.“


Zuletzt mehrere Angriffe auf Parteibüros


In der Vergangenheit hatte es in Celle wiederholt Angriffe auf Gebäude unterschiedlicher Parteien gegeben. Erst im Januar 2026 waren bei der Kreisgeschäftsstelle der CDU Fensterscheiben eingeschlagen und die Fassade mit Farbe beschmiert worden. Am Büro der Grünen in Celle waren Anfang 2025 ebenfalls mehrere Scheiben zerschlagen und andere mit Parolen besprüht worden.   

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