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Datenklau - Sparkasse CGW sensibilisiert zur Wachsamkeit



Foto: Montri / stock.adobe.com


CELLE. Unbefugte versuchen illegal an Daten von Kunden der Sparkassen und anderer Finanzdienstleister heranzukommen. Die Methoden der Betrüger sind keineswegs immer dieselben, sondern variieren und werden immer ausgefeilter.

Entweder wird eine E-Mail, eine SMS oder beispielsweise eine Kurznachricht per WhatsApp versendet, die auf den ersten Blick glaubhaft macht, dass diese von der Sparkasse oder einem anderen Finanzdienstleister kommt. Oft wird man aufgefordert, Daten oder eine bereits installierte App zu aktualisieren. Im Vertrauen auf die Richtigkeit, führen KundInnen die Aktion aus oder klicken auf den Link in der Kurznachricht. Kurz darauf erfolgt ein Anruf der Kriminellen. Diese geben sich als Mitarbeitende der Sparkasse oder eines Finanzdienstleisters aus. „Hierbei geht es darum, mit den bereits gesammelten Daten Vertrauen bei den Opfern zu generieren und diese zu einem Geldtransfer unter Weitergabe der TAN zu verleiten“, sagt Ricarda Kirk, Justiziarin der Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg. Die angezeigten Fälle betreffen nahezu alle Altersgruppen „Wenn die Kundinnen und Kunden misstrauisch werden und sich bei uns melden, ist es oftmals schon zu spät, die abgezweigten Geldmittel in voller Höhe zurückzuholen. Lediglich bei großen Transaktionen am Schalter mit persönlichem Kontakt haben wir die Möglichkeit, kritisch nachzufragen und entsprechend zu handeln“, so Kirk weiter.

Die Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg informiert in der Internet-Filiale über aktuelle Betrugsszenarien und bittet Kunden, sich stets auf dem Laufenden zu halten. Nähere Informationen unter www.sparkasse-cgw.de/sicherheit. Im Falle eines Betrugs oder des Verdachts raten die Experten:

  • Sofort den Zugang zu Ihrem Bankkonto über den kostenfreien Notruf 116 116 oder aus dem Ausland über die gebührenpflichtige Hotline +49 116 116 sperren.

  • Schnellstmöglich Ihre Bank über diesen Vorfall informieren. Nehmen Sie den Kontakt nicht über einen Link oder eine in einer E-Mail angegebene Telefonnummer auf, sondern persönlich oder suchen Sie die Erreichbarkeit selbst im Internet oder über das Telefonbuch heraus.

  • Wurden unautorisierte Buchungen oder Aufträge vorgenommen? Lassen Sie sich neue Zugangsdaten geben.

  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Bei der Anzeigenerstattung in einer Polizeidienststelle können Ihre Daten auch für das Lastschriften-Verfahren gesperrt werden. Noch wichtiger ist es, durch eigene Maßnahmen vorzubeugen:

  • Nutzen Sie den Sicherheitsstandards entsprechende Zugangsdaten und aktualisieren Sie diese regelmäßig.

  • Verwahren Sie Ihre Zugangsdaten an einem sicheren Ort. Speichern Sie keine Bankdaten auf Ihrem PC oder auf Ihrem Handy.

  • Geben Sie keine persönlichen Daten (insbesondere Karten-PIN und TAN) an Dritte weiter.

  • Nutzen Sie (soweit vorhanden) eine spezielle Banking-Software Ihrer Bank (Banking-Browser).

  • Aktualisierung von Apps oder persönlichen Daten werden nie über einen SMS- Link angefordert, sondern stets über den App-Store.

  • Achten Sie immer auf eine Verschlüsselung der Internet-Seite (https://)

  • Banking per App sollte immer mit Zwei-Faktor-Authentifizierung durchgeführt werden.

  • Zur Freigabe von Transaktionen sind die Verwendung eines TAN-Generators sowie der Push-TAN-App die aktuell sichersten Verfahren.

  • Misstrauisch sein: In gefälschten Mails oder vorgetäuschten Anrufen versuchen Unberechtigte, an Ihre Bankdaten zu gelangen. Ihre Bank fragt niemals nach persönlichen Daten wie Nummer Ihrer Bankkarte oder verlangt die Herausgabe einer TAN am Telefon. ▪ Folgen Sie keinem Link in einer E-Mail, egal wie seriös dieser wirkt. Geben Sie die Internetadresse Ihrer Bank bei jedem Aufruf erneut über die Tastatur direkt in die Adresszeile ein oder richten Sie ein Lesezeichen ein. So vermeiden Sie, auf gefälschte Seiten geführt zu werden.

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