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*2. Update* CHTV: Zugunglück - Sperrung bis voraussichtlich Ende November


GIFHORN. Nach dem gestrigen Zugunglück bleibt die Strecke Hannover-Berlin voraussichtlich bis Ende November gesperrt. Vorher war die Bahn von Sonntag und dann Dienstag ausgegangen. An der Unglücksstelle tritt noch immer Propangas aus. Der Fernverkehr werde laut Bahn umgeleitet, aber es komme zu Verspätungen von "mindestens 90 Minuten". Der Regionalverkehr ist erheblich beeinträchtigt und


Betroffen seien folgende Verbindungen im Fernverkehr:


Betroffen sind folgende Verbindungen im Fernverkehr:


  • ICE-Züge NRW - Hamm bzw. Münster/Westf - Hannover - Berlin werden umgeleitet und verspäten sich um mindestens 90 Minuten. Der Halt Wolfsburg entfällt. Ersatzweise halten die Züge in Stendal.

  • ICE-Züge Schweiz - Karlsruhe - Frankfurt(M) - Kassel - Berlin werden umgeleitet. Ersatzweise halten die Züge in Erfurt und Halle.

  • IC-Züge Ostseebad Binz - Berlin - Hannover - Dortmund - Köln fallen zwischen Wolfsburg Hbf und Köln Hbf aus.

  • IC-Züge Leipzig – Magdeburg – Hannover – Bremen – Emden – Norddeich Mole fallen zwischen Leipzig und Hannover aus.

  • IC-Züge Amsterdam - Osnabrück - Hannover - Berlin enden/beginnnen bereits in Hannover Hbf. Die Halte in Wolfsburg, Stendal und Berlin entfallen.

"Alle Fahrgäste, die ihre für den Zeitraum 18.11.2022 bis 22.11.2022 geplante Reise aufgrund der Zugkollision in Leiferde verschieben möchten, können ihr bereits gebuchtes Ticket für den Fernverkehr ab sofort bis einschließlich 7 Tage nach Störungsende flexibel nutzen. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden", so die Bahn.


+Update+ Die Bahn teilt mit (unzensiert und unkommentiert):


Bergung der Kesselwagen dauert an • Große Schäden an der Infrastruktur • Sonderkulanz für Fahrgäste Nach dem Auffahrunfall zweier Güterzüge privater Bahnunternehmen im niedersächsischen Leiferde dauern die Bergungsarbeiten weiter an. Expert:innen der Deutschen Bahn (DB) sind vor Ort, um die Arbeiten zu unterstützen und die Schäden an der Infrastruktur zu ermitteln. Schon jetzt zeichnen sich große Schäden an Oberleitung, Leit- und Sicherungstechnik und am Gleisbett ab. Um das ganze Ausmaß der Schäden zu begutachten und mit den Reparaturarbeiten beginnen zu können, muss die Unfallstelle zunächst von den Behörden freigegeben und anschließend geräumt werden. Expert:innen der DB bereiten vor Ort die Infrastruktur für den Abtransport der intakten Waggons vor. Kräne und schweres Gerät sind ebenfalls einsatzbereit, um die verunfallten Fahrzeuge zu bergen. Die Unfallstelle ist nur über einen Waldweg zu erreichen, was den Zugang erschwert. Zunächst muss eine Spezialeinheit der Feuerwehr in einem aufwendigen Verfahren das Propangas abpumpen, erst dann können die leckgeschlagenen Kesselwagen aufgegleist werden. Eine verlässliche Prognose, wann auf der Strecke wieder Züge fahren können, ist deshalb derzeit nicht möglich. Der Fernverkehr zwischen Hannover-Berlin bleibt zunächst bis mindestens Ende November beeinträchtigt. Zu den betrieblichen Einschränkungen informieren wir unter www.bahn.de/aktuell Unsere betroffenen Fahrgäste bitten wir, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und sich auf bahn.de sowie in der DB Navigator App über alternative Reisemöglichkeiten zu informieren. Sonderkulanz: Alle Fahrgäste, die ihre für den Zeitraum 18.11.2022 bis 27.11.2022 geplante Reise aufgrund der Zugkollision bei Leiferde verschieben möchten, können ihr bereits gebuchtes Ticket für den Fernverkehr ab sofort bis einschließlich sieben Tage nach Störungsende flexibel nutzen. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden. Mehr Informationen unter www.bahn.de/sonderkulanz


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