Bockpalast: Rockmusik-Comeback nach drei Jahren


Foto: Bockpalast

BOCKELSKAMP. Das lange Warten hat sich gelohnt: Im Jahr 2019 sorgte der 40. Bockpalast für Furore. Da konnte noch niemand ahnen, dass es pandemiebedingt drei Jahre bis zur 41. Auflage dauern würde. Doch nun ist es soweit. Am Samstag, 20. August, geht es ab 19 Uhr bei freiem Eintritt auf dem Bolzplatz an der Bockelskämper Grillhütte wieder so richtig zur Sache. Mit dabei sind vier Bands auf der Haupt- und eine auf der Nebenbühne - nicht zuletzt dank großzügiger Bundesförderung.

Das Line up steht also: Wise Men Sing läuten den Abend auf der Nebenbühne ein und werden in den Umbaupausen immer wieder zu hören sein. Mit Welt-Hits sowie teils vergessenen Songs der letzten Dekaden präsentieren die Celler originalgetreue, handgemachte Live-Musik mit künstlerischer Note.

Damn!escape reisen aus Hitzacker nach Bockelskamp. Für Oktober kündigen sie ihr Debütalbum „Devil‘s Friend“ an – ein Must-Hear für jeden Fan von bodenständiger Rockmusik. Insbesondere für Fans von Billy Talent, Guns’n’Roses und Shinedown ist der Sound von damn!escape ein echter Hörgenuss.

Was folgt, ist eine Mixtur aus Pop, Rock, Soul, Funk und Jazz. Ein cooler Groove und eine warme, rauchige Soulstimme – das sind Ella & the Jambrothers aus der Region Celle/Hannover. Zu ihrem Repertoire gehören Nummern der 70er-, 80er- und 90er-Jahre bis hin zu aktuellen Songs. Die Band vereint Rock- mit Popjuwelen von Adele bis ZZ Top.

Reggaedemmi ist ein bunter Haufen, dessen schweißtreibende Palette der Stilrichtungen von Roots-Reggae mit Dub-Einflüssen über Dancehall bis Uptempo-Ska reicht. Außerdem sprechen die Hamburger bei knackigen Bläsersätzen und dumpfem Bass in ihren Songs - auch auf Deutsch - ernste Themen wie soziale Ungerechtigkeit oder Rassismus an.

Headliner ist Samarah. Die Band hat sich in den vergangenen Jahren viele Fans in der Alternative Rock/Metal-Szene gemacht und mit Größen wie Sick of it all, Emil Bulls, Walls of Jericho und Therapy die Bühne geteilt. Die Saarländer planen für kommenden Herbst ein neues Album. Freunde harter Klänge dürfen beim Bockpalast nun schon mal reinhören.

Im Rahmen des Bundesförderprogramms „Neustart Kultur – Erhalt und Stärkung der Musikinfrastruktur in Deutschland (Livemusikveranstaltungen und überregionale Musikfestivals)“ wird dem Bockpalast im Übrigen diesmal beim Neustart ein signifikanter Zuschuss gewährt. Gefördert wird er als Projekt, das einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise leisten und die Zukunftsfähigkeit von musikalischen Kulturveranstaltungen sichern kann. Zuschussgeber sind die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Claudia Roth, sowie die Initiative Musik gGmbH.





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