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Ausbildung bei der SVO: Warum Sophie Marie Wichmann weiß, dass nicht jeder Lebenslauf gerade sein muss

vor 8 Minuten
5 Min. Lesezeit

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Sophie Marie Wichmann, Ausbilderin bei der SVO-Gruppe in Celle, steht lächelnd vor einer Wandgestaltung mit dem SVO-Logo und einem Netzwerk aus blauen Fäden.
Sophie Marie Wichmann hat selbst erlebt, dass der Weg zum richtigen Beruf nicht immer geradlinig verläuft. Heute begleitet die 30-Jährige als Ausbilderin bei der SVO-Gruppe junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben.

CELLE. Erst eine Ausbildung abgebrochen, dann ein Studium – und heute selbst für die Ausbildung junger Menschen verantwortlich. Sophie Marie Wichmann weiß aus eigener Erfahrung, dass die Suche nach dem richtigen Beruf manchmal Umwege braucht. Bei der SVO-Gruppe in Celle möchte die 30-Jährige deshalb mehr als nur Ausbildungsplätze besetzen. Sie möchte jungen Menschen helfen, herauszufinden, was wirklich zu ihnen passt.


Wenn der eigene Weg nicht geradlinig verläuft


Dass Sophie Marie Wichmann einmal selbst Auszubildende betreuen würde, war lange nicht abzusehen. Ihre erste Ausbildung war nicht das Richtige, auch ein späteres Studium brach sie ab. Erst 2019 fand sie ihren Weg zur SVO. Im Januar 2022 schloss sie dort ihre Ausbildung ab. Heute ist sie Personalreferentin, Recruiterin und Ausbilderin – und kann vieles von dem, was sie jungen Menschen vermittelt, aus eigener Erfahrung nachvollziehen.


„Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man manchmal etwas länger braucht, um den richtigen Weg für sich zu finden. Deshalb ist mir wichtig, nicht nur auf Zeugnisse zu schauen, sondern den Menschen dahinter kennenzulernen“, erklärt Wichmann. Möglichst viele Bewerber möchte sie deshalb persönlich sprechen. Denn nicht jeder weiß mit 15 oder 16 Jahren schon, wo er beruflich einmal hinmöchte.


„Ich möchte nicht, dass unsere Auszubildenden morgens mit Bauchschmerzen zur Arbeit kommen. Sie sollen erleben, dass ein Beruf nicht nur Pflicht ist, sondern auch richtig Spaß machen kann.“ – Sophie Marie Wichmann, Ausbilderin bei der SVO-Gruppe

Ein Problem sieht Wichmann auch in der Berufsorientierung. Zwar lernen Jugendliche, wie man Bewerbungen schreibt oder sich in Vorstellungsgesprächen präsentiert. Doch die grundlegenden Fragen bleiben ihrer Ansicht nach häufig auf der Strecke: Was kann ich eigentlich gut? Was macht mir Freude? Und welcher Beruf passt überhaupt zu mir?


Sie selbst hat erlebt, wie belastend ein unpassender Arbeitsplatz sein kann. Heute kommt sie gerne zur Arbeit – und genau dieses Gefühl möchte sie auch den Auszubildenden ermöglichen. „Ich möchte nicht, dass unsere Auszubildenden morgens mit Bauchschmerzen zur Arbeit kommen. Sie sollen erleben, dass ein Beruf nicht nur Pflicht ist, sondern auch richtig Spaß machen kann.“


  • „Gemeinsam Energiewende bewegen“ – dieser Gedanke begleitet auch die Ausbildung bei der SVO-Gruppe.
  • Helle Räume, viel Grün und Platz für Begegnungen: Auch das Arbeitsumfeld gehört zum Alltag bei der S


Vom Schreibtisch bis in den Graben


Wer bei der SVO eine Ausbildung beginnt, lernt zunächst weit mehr kennen als den eigenen zukünftigen Arbeitsplatz. Nach einer gemeinsamen Kennenlernwoche geht es durch die unterschiedlichen Unternehmensbereiche. Rund 15 Teams können die Auszubildenden allein in den ersten beiden Jahren durchlaufen. Dabei erhalten kaufmännische und technische Auszubildende jeweils Einblicke in beide Arbeitswelten.

(1)

Ankommen & Kennenlernen

Zum Start lernen die neuen Azubis in einer Kennenlernwoche das Unternehmen, andere Auszubildende und verschiedene Standorte kennen. So beginnt die Ausbildung mit Orientierung und Austausch.

(2)

Bereiche durchlaufen

In den ersten beiden Jahren geht es durch viele unterschiedliche Teams. So bekommen die Azubis einen breiten Einblick in die SVO und verstehen, wie die verschiedenen Bereiche zusammenarbeiten.

(3)

Eigenen Schwerpunkt finden

Mit der Zeit wird klarer, welche Aufgaben am besten passen. Ob Technik, kaufmännischer Bereich oder Kundenkontakt – die Azubis entdecken, wo ihre Stärken liegen und wohin ihr Weg gehen soll.

(4)

Übernahme nach der Ausbildung

Nach bestandener Abschlussprüfung garantiert die SVO eine Übernahme für mindestens ein Jahr. Langfristig ist das Ziel, möglichst alle Auszubildenden dauerhaft im Unternehmen zu halten.


So begleiten angehende Industriekaufleute auch die technischen Kollegen bei ihrer Arbeit draußen. Umgekehrt lernen Auszubildende zum Elektroniker für Betriebstechnik ebenfalls kaufmännische Bereiche kennen. Für die Betreuung der technischen Ausbildung ist Andreas Kahrens zuständig. Gemeinsam mit Wichmann und den Ausbildungsbeauftragten in den verschiedenen Abteilungen sorgt er dafür, dass die Nachwuchskräfte nicht nur ihren eigenen Aufgabenbereich kennenlernen, sondern auch die Zusammenhänge im Unternehmen verstehen.

„Mir ist wichtig, dass unsere Auszubildenden nicht einfach nur Aufgaben erledigen. Sie sollen verstehen, was wir als Unternehmen machen, warum wir es machen und wie die verschiedenen Bereiche zusammenhängen.“ – Sophie Marie Wichmann, Ausbilderin bei der SVO-Gruppe

Für Sophie Marie Wichmann ist das ein entscheidender Teil der Ausbildung. Wer unterschiedliche Abteilungen kennenlernt, entdeckt möglicherweise Interessen, von denen er vorher noch nichts wusste. Während der eine gerne mit Kunden spricht, fühlt sich ein anderer in der technischen Arbeit oder im Marketing wohler. „Die Ausbildung soll auch die Möglichkeit bieten, sich selbst besser kennenzulernen. Vielleicht entdeckt man dabei eine Stärke oder ein Interesse, von dem man vorher noch gar nichts wusste“, sagt Wichmann.


Im weiteren Verlauf rückt dann die eigene Fachabteilung stärker in den Mittelpunkt. Die Auszubildenden übernehmen zunehmend selbstständige Aufgaben und werden auf den späteren Berufsalltag vorbereitet. Dahinter steckt ein klarer Gedanke: Die Ausbildungszeit soll nicht nur auf Prüfungen vorbereiten, sondern eine Grundlage für die berufliche Zukunft schaffen.


Heller Kantinenbereich der SVO-Gruppe in Celle mit gedeckten Tischen, dunkelblauen Stühlen, großen Fenstern und einer Essensausgabe im Hintergrund.
Auch für das leibliche Wohl ist bei der SVO gesorgt: In der hauseigenen Kantine können Auszubildende für nur 90 Cent zu Mittag essen – und gemeinsam mit ihren Kollegen die Pause verbringen.

Arbeiten auf Augenhöhe – und auch mal gemeinsam Kart fahren


Was Wichmann und Kahrens bei der SVO besonders schätzt, ist der Umgang miteinander. Auszubildende sollen ernst genommen werden, Fragen stellen dürfen und eigene Ideen einbringen können. Wer Verantwortung übernehmen möchte, bekommt nach Möglichkeit die Gelegenheit dazu.


„Wir möchten den jungen Menschen während ihrer Ausbildung eine gute Grundlage mitgeben. Unser Ziel ist es, dass sie sich bei uns wohlfühlen, sich weiterentwickeln und langfristig Teil unseres Teams bleiben.“ – Sophie Marie Wichmann, Ausbilderin bei der SVO-Gruppe

Auch außerhalb des Arbeitsalltags soll der Zusammenhalt wachsen. Mindestens zweimal im Jahr organisieren die Auszubildenden gemeinsame Veranstaltungen – vom Kartfahren bis zum Paintball. Dafür steht ihnen ein eigenes Budget zur Verfügung. Dass dabei Freundschaften entstehen, ist für Wichmann ein schöner Nebeneffekt.


  • Gemeinsam durch die Ausbildung: Bei der SVO-Gruppe lernen die Nachwuchskräfte nicht nur verschiedene
  • Ob im Büro oder draußen im Einsatz: Die Ausbildung bei der SVO bietet Einblicke in unterschiedliche

Dass die SVO langfristig mit ihrem Nachwuchs plant, zeigt sich auch bei der Übernahme: Nach Angaben von Wichmann erhalten Auszubildende nach bestandener Abschlussprüfung eine mindestens einjährige und dual Studierende eine zweijährige Übernahmegarantie. Das langfristige Ziel sei, möglichst alle Nachwuchskräfte im Unternehmen zu halten. „Wir möchten den jungen Menschen während ihrer Ausbildung eine gute Grundlage mitgeben. Unser Ziel ist es, dass sie sich bei uns wohlfühlen, sich weiterentwickeln und langfristig Teil unseres Teams bleiben.“


Und vielleicht ist es gerade ihr eigener Lebenslauf, der Wichmann heute zu einer besonders verständnisvollen Ansprechpartnerin macht. Denn sie weiß: Manchmal muss man erst herausfinden, was nicht zu einem passt, bevor man den richtigen Weg findet.


Ausbildung bei der SVO

  • Bereiche: kaufmännische und technische Ausbildungsberufe

  • Dauer: kaufmännisch 3 Jahre, technisch 3,5 Jahre

  • Start: gemeinsame Kennenlernwoche

  • Einblicke: rund 15 Teams in den ersten beiden Jahren, auch bereichsübergreifend

  • Betreuung: persönliche Ausbilder und Ausbildungsbeauftragte in den Fachbereichen

  • Vergütung: tarifgebunden, inklusive 13. Monatsgehalt

  • Urlaub: 30 Tage

  • Arbeitsumfeld: flexible Arbeitszeiten je nach Bereich

  • Extras: Hansefit, JobRad, OpenUp, Laptop und Diensthandy

  • Verpflegung: vergünstigtes Mittagessen in der Kantine

  • Gemeinschaft: Azubi-Events und gemeinsame Schulungen

  • Perspektive: mindestens ein Jahr Übernahmegarantie nach bestandener Abschlussprüfung, zwei Jahre nach dem dualen Studium


Weitere Informationen & Bewerbung: https://www.svo.de/unternehmen-svo/karriere/ausbildung-und-studium


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