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Stadt Bergen erlässt Richtlinie zur Förderung der Städtepartnerschaften


Pembroke Castle in der Partnergemeinde Pembroke in Wales (Foto: Stadt Bergen)

BERGEN.Um auch zukünftig den Austausch mit Bergens Partnerstädten zu unterstützen und zu fördern, hat der Rat der Stadt Bergen die Richtlinie zur Förderung von Austauschinitiativen im Rahmen der Städtepartnerschaften beschlossen. Hierdurch sollen Austauschprogramme, die von der Bevölkerung getragen und mit Leben gefüllt werden, finanzielle Unterstützung erhalten.


Die Stadt Bergen pflegt seit vielen Jahren Städtepartnerschaften zu den Städten Pembroke/Wales (seit 1997), Srem/Polen (seit 1999), Hendrik-Ido-Ambacht/Niederlande seit 2003 sowie freundschaftliche Beziehungen zu den Städten Ottendorf-Okrilla in Sachsen, Roznov in Tschechien sowie Pembroke-Dock in Wales. Weiter übernahm die Stadt Bergen 1956 über den ehemaligen Heimatkreis „Altburgund-Schubin“ die Patenschaft für die Stadt Szubin.


Die Idee der Städtepartnerschaften wurde nach dem 2. Weltkrieg geboren. Der Grundgedanke: Gegen Freunde kämpft man nicht. Gerade in der heutigen Zeit hat dieser Hintergrund sehr an Bedeutung gewonnen.


Die Städtepartnerschaften und die freundschaftlichen Beziehungen der Stadt Bergen werden in jährlich wiederkehrenden und wechselnden Veranstaltungen gepflegt. Hierzu zählen gemeinsame sportliche und gesellschaftspolitische Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ein Beispiel hierfür sind die Anne-Frank-Friedenstage oder das alle zwei Jahre im Wechsel stattfindende Jugendfußballturnier zwischen Bergen und Hendrik-Ido-Ambacht. In diesem Jahr findet das Turnier Ende Juni in den Niederlanden statt. Erstmals nehmen auch Jugendliche aus Srem an dem Turnier teil. Auch zum Berger Stadt- und Schützenfest reisen jedes Jahr Vertreter der Partnerstädte an und feiern gemeinsam mit den Berger Schützen und Bürgern die „fünfte Jahreszeit“.


In den vergangenen zwölf Monaten besuchten Bürgermeisterin Claudia Dettmar-Müller und Silvia Bothe (Mitarbeiterin für Städtepartnerschaften) Hendrik-Ido-Ambacht, Srem und Pembroke. Die Reisen waren geprägt von großer Gastfreundschaft, Einblicken in Projekte und Herausforderungen sowie Besuche der jeweiligen Sehenswürdigkeiten.


Bürgermeisterin Claudia Dettmar-Müller freut sich, über die neu geschaffene Möglichkeit, die Bürger der Stadt Bergen aktiver in die Städtepartnerschaften einzubinden: „Nutzen Sie die Chance und lernen Sie unsere Partnerstädte und ihre Bewohner kennen. Finden Sie neue Freunde und Bekannte und füllen Sie unser Stadtmotto „Stadt des Friedens und der Internationalität“ mit Leben. Es lohnt sich!“

Die Förderrichtlinie ist auf der Homepage der Stadt Bergen einsehbar. Fragen dazu beantwortet Silvia Bothe telefonisch unter der Nummer 05051/479-112 oder per E-Mail: silvia.bothe@bergen-online.de.



Text:Cornelia von Zengen

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