Sperrung hat ein Ende: Neuwinsener Straße wird am 20. April repariert
- Stefan Kübler
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SÜDWINSEN. Staus und gefährliche Situationen auf der Neuwinsener Straße (L298) haben offenbar bald ein Ende. Nachdem die vielbefahrene Straße vor gut zwei Monaten halbseitig gesperrt wurde, weil ein Hohlraum unter der Fahrbahn entdeckt worden war, sollen in wenigen Tagen erste Bauarbeiten beginnen. „Die Arbeiten beginnen am Montag, 20. April um 7 Uhr und erfolgen unter halbseitiger Sperrung“, teilte Sheila Schönbeck von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) mit. „Nach dem Aushärten wird die halbseitige Sperrung im Laufe des Dienstags aufgehoben. Dann ist die Straße wieder uneingeschränkt befahrbar.“
Zunächst nur Übergangslösung geplant
Für die Reparatur der Straße wird laut Landesbehörde eine Baufirma Flüssigboden in den Hohlraum einlassen. Dabei handele es sich um einen selbstverdichtenden Verfüllbaustoff, der für genügend Tragfähigkeit sorgen soll. Diese Maßnahme sei zunächst nur eine Übergangslösung. „Die eigentliche Reparatur wird im Sommer erfolgen. Früher ist dies nicht möglich, da die Maßnahme sonst mit einer Maßnahme der Gemeinde kollidiert und es Probleme mit der Umleitung gibt“, so Sheila Schönbeck weiter.
Hohlraum unter Fahrbahn entdeckt
Die Neuwinsener Straße Richtung Allerbrücke war am 18. Februar 2026 kurz vor der Kreuzung Allerwinkel halbseitig gesperrt und das Tempo an der Stelle auf 30 kmh herabgesetzt worden. Grund dafür war laut NLStBV, dass in dem Bereich immer wieder Absackungen beobachtet und schließlich ein Hohlraum von einem halben Meter Durchmesser entdeckt worden waren. Mit der Straßensperrung habe man einen Durchbruch vermeiden wollen. In der Folge hatten Autofahrerinnen und Autofahrer über lange Staus und Beinaheunfälle berichtet.














