Spende für die Wohnungslosenhilfe


Marina Hollmann (rechts) erhält von Matthias Blazek eine Spende von 500 Euro. Foto: Heide Bach
Marina Hollmann (rechts) erhält von Matthias Blazek eine Spende von 500 Euro. Foto: Heide Bach

CELLE. Die Ambulante Hilfe für Wohnungslose hat eine Spende von 500 Euro erhalten. „Das war eine großartige Überraschung, als ich von dem Vorhaben erfahren habe“, freut sich Marina Hollmann von der zum Diakonischen Werk Hannover gehörenden Einrichtung in der Celler Neustadt. „Eigentlich denkt man bei Spendenobjekten eher an andere Institutionen.“ "Man sollte bei den vielen lobenswerten Projekten in Stadt und Landkreis Celle nicht die Obdachlosen vergessen.

Wenn Menschen wohnungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind, helfen Marina Hollmann und ihre KollegInnen Stephanie Forstner, Sabine Standke und Jens Schreck. Sie beraten und helfen bei der Wohnungssuche, bei Behördengängen und ermöglichen etwa 200 Personen die postalische Erreichbarkeit. Zudem verkaufen 10 KlientInnen das Straßenmagazin Asphalt, zu deren Lokalredaktion Hollmann und Schreck gehören.

In Celle suchen immer wieder Menschen eine feste Wohnung. Und man sieht es ihnen keineswegs auf den ersten Blick an. Genau an dieser Stelle zu unterstützen, war die Absicht von Matthias Blazek, Kommunalpolitiker und Heimatkundler aus Adelheidsdorf. Er hat sich zuletzt eigenen Angaben zufolge immer wieder stark gemacht für Projekte zugunsten der Hospizarbeit in Celle. Nun sollte es einmal die Obdachlosenhilfe sein, die Blazek ohne Umwege direkt unterstützen wollte. Immerhin könne jeder leicht in eine wirtschaftliche Schieflage geraten, sei es durch eine Trennung vom Partner, durch Kündigung oder Schließung des Betriebs, so Blazek.

Er hatte 2011 ein Projekt gemeinsam mit der Türkisch-Islamischen Gemeinde Celle initiiert, ein Folgeprojekt, das sich mit dem Verein „Schwarzes Kreuz, Straffälligenhilfe“ um Pastor Otfried Junk befassen sollte, sei aus Sicherheitsgründen abgesagt worden, erinnert sich Blazek. „Uns geht es hier und heute gut. Wir sollten immer wieder auch an die denken, denen es weniger gut geht, die Hilfe benötigen. Und dazu gehört nie viel“, so Blazek.

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