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Powerbank statt Handgranate - Ermittlung wegen "Störung des öffentlichen Friedens"


Foto: Bundespolizei



HANNOVER. Aufregung heute Morgen im Hauptbahnhof Hannover. Gegen 6:40 Uhr kam es zu einem größeren Einsatz der Bundespolizei. Eine Zeugin habe eine Frau dabei beobachtet, wie sie die täuschend echt aussehende vermeintliche Handgranate in den Händen hielt und diese neben sich zwischen zwei Sitzplätzen platzierte. In Hannover verließ die Frau den Zug und ließ den Gegenstand liegen. Die Zeugin informierte das Zugpersonal und gab eine detaillierte Personenbeschreibung ab.


Zur Gefahrenabwehr sperrte die Bundespolizei Hannover Teile des Hauptbahnhofs der Landeshauptstadt und stoppte teilweise den Zugverkehr. Der betroffene Zug und auch Nachbarbahnsteige wurden sofort geräumt und abgesperrt. Gleichzeitig alarmierte die Bundespolizeiinspektion Hannover den Entschärfungsdienst der Bundespolizei. Nach kurzer Zeit wurde die vermeintliche Handgranate durch die Spezialisten der Bundespolizei in Augenschein genommen und Entwarnung gegeben: Bei dem Gegenstand handelte es sich um eine Powerbank, die dem Aufladen von elektrischen Geräten dient und einer scharfen Handgranate täuschend echt sieht.


Die Powerbank konnte sichergestellt und die Absperrmaßnahmen nach insgesamt knapp einer Stunde wieder aufgehoben werden. Auch der Zugverkehr konnte wieder in den normalen Betrieb übergehen.

Durch die gute Personenbeschreibung der 23-jährigen Zeugin und mittels einer zügigen Videoauswertung der Kameraaufzeichnungen im Hauptbahnhof Hannover konnte eine Frau ausgemacht werden. Diese stieg nach dem Halt in Hannover in einen ICE in Richtung Hamburg. Die Bundespolizei in Hamburg wurde über den Sachverhalt informiert und konnte die 38-Jährige am Bahnhof Hamburg-Harburg stellen. Gegen sie wird nun strafrechtlich wegen Störung des öffentlichen Friedens ermittelt.


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