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Lesung am 19. April um 19 Uhr im allerHaus in Langlingen


Foto: Dirk Schiff

LANGLINGEN „Ich wünsche mir mehr Solidarität, gerade auch unter Frauen“ Das ist eine Aussage derLiteraturpreisträgerin Cornelia Koepsell in einem ihrer kürzlich geführten Interviews. Ihre Bücher spiegeln diese Einstellung in besonders beeindruckender Weise wider. Cornelia Koepsell liest am Freitag, 19. April um 19 Uhr im Allerhaus in Langlingen aus ihrem neuesten Roman „Die Unbezähmbaren


Inhalt: Eine Familie in der Nachkriegszeit versucht sich in Bad Schwartau in Schleswig-Holstein eine neue bürgerliche Existenz aufzubauen. Die Eltern ehemalige Erben einer inzwischen sozialisierten Textilfabrik sind aus Guben an der Neiße geflohen und werden als Flüchtlinge und Habenichtse diskriminiert. Die Tochter Julia rebelliert gegen die Zumutungen, die sie als Mädchen ertragen muss, und möchte ein Junge sein. Aus dem Sohn Paul soll etwas werden trotz Leseschwäche. Julia schließt sich eng mit der Tante Frieda zusammen, die nach drei Fehlgeburten von ihrem Ehemann verlassen wurde. Er heiratet eine Frau, die besser funktioniert. Als Geschiedene und kleine Kontoristin hat Frieda einen schweren Stand. Zudem wird sie vom Vorgesetzten verführt, erlebt das erste Mal sexuelle Freuden verbunden mit tiefer Demütigung. Die vierzehnjährige Julia ist ihre einzige Vertraute. Gegenseitig versuchen sie sich die Welt zu erklären, in der sie leben. Beide verbindet das Interesse an Literatur und am Schreiben. Frieda übernimmt einen Tante-Emma-Laden, weil ihr das eine größere Unabhängigkeit verspricht und sie im kleinen Rahmen ihre eigene Herrin ist. Als die Tante tödlich verunglückt, stürzt Julia ins Bodenlose.


Das Buch ist erschienen im Geest-Verlag unter der ISBN/EAN: 9783866859753.  

Der Eintritt ist frei! www.allerhaus.de/veranstaltungen


Text: Ilena Grote

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