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Landesmeisterschaften der Schwimmer im Stadionbad Hannover


Foto: Patrick Wallbaum

HANNOVER. Philipp Brandt hat wieder zugeschlagen. Der Topschwimmer des Celler SC ist die unbestrittene Nummer 1 in Niedersachsen, wenn es um die Bruststrecken geht. Bei den offenen Landesmeisterschaften, die auf der 25 Meter Kurzbahn im Stadionbad Hannover ausgetragen wurden, hatte der Celler bereits in den Vorläufen seine Konkurrenten fest im Griff. In den Finals über 50 Meter Brust (27,52 Sekunden) und 100 Meter Brust (59,37 Sekunden) holte er die Titel in der offenen Wertung. Auch über 200 Meter Brust, wo kein Finale geschwommen wird, schlug Philipp Brandt als Schnellster an mit der Zeit von 2:13,00 Minuten. Über 100 Meter Lagen belegte der CSC-Schwimmer einen ungewohnten zweiten Platz. Um neun Hundertstelsekunden verpasste Philipp Brandt den Sieg. Dafür gab es für ihn über 200 Meter Lagen noch einmal Gold.


Der Landesschwimmverband Niedersachsen (LSN) freute sich bei diesen Titelkämpfen über gestiegene Teilnehmerzahlen. Aus 87 Vereinen wurden 507 Athleten gemeldet. Insgesamt verbuchte der LSN 2.303 Einzelstarts und 70 Staffeln. Der Celler SC war mit 15 Aktiven vertreten, die vier Staffeln schwammen und 66 Einzelstarts. „Unsere Bilanz mit 14 Medaillen bei den Einzelstarts kann sich sehen lassen. Das intensive Herbstferientrainingslager im Stadtbad Bergen hat sich gelohnt“, freut sich Trainer Detlef Heidenreich.


Die leistungsstärkste CSC-Schwimmerin ist aktuell Lara Klein, die in der Juniorinnenwertung (Jg. 2004/2005) bei ihren 100 Meter-Strecken über Rücken (1:04,91, Clubrekord) und Schmetterling (1:05,19) den Landesjahrgangsmeistertitel errang und sich damit für die Finals qualifizierte. Dort gewann sie jeweils die Bronzemedaille. Über 200 Meter Freistil holte Lara Klein Silber. Mit ebenfalls fünf Medaillen im Gepäck kehrte die 19jährige Carina-Joelle Rumpel zurück. In der Juniorinnenwertung siegte die Rückenspezialistin über die 50 Meter-Strecke. Über die 100 und 200 Meter-Distanz gewann sie Silber. Über 200 Meter Lagen holte Carina-Joelle Rumpel Gold und über 50 Meter Schmetterling Bronze.


Schmetterlingschwimmerin Leni Poerschke (Jg. 2008) wurde über 50 Meter Landesjahrgangsmeisterin. Über 100 Meter belegte sie den zweiten Platz. Lagenschwimmer Jano Späth (Jg. 2005) zeigte sich über die 200 und 400 Meter in guter Verfassung. Über beide Strecken gewann er Silber in der Juniorenwertung.


Einen starken Lauf haben aktuell die Staffeln des Celler SC. Gleich drei Bezirksrekorde knackten sie. Vor allem die 4 mal 50 Meter Lagen Mixed-Staffel in der Besetzung Carina-Joelle Rumpel, Philipp Brandt, Lara Klein und Jano Späth präsentierte sich in starker Form und kämpfte sich auf den Bronze-Platz. Die Zeit von 1:51,86 Minuten bedeutete sogar die Qualifikation für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften, die vom 16. bis 19. November in der Schwimmoper Wuppertal ausgetragen werden. Ebenfalls Bezirksrekord schwamm die 4 mal 50 Meter Lagenstaffel der Männer in 1:44,89 Minuten. Dies war die Silbermedaille für Daniel Meng, Philipp Brandt, Hagen Sicher und Jano Späth.


Bei den Frauen sind die neuen Rekordhalter in der 4 mal 50 Meter Lagenstaffel Carina-Joelle Rumpel, Catharina Heese, Lara Klein und Jana Reimchen. Sie belegten Platz fünf auf Landesebene. In den Einzelwettbewerben erzielten Top Ten-Platzierungen Alexej Sucker, Nazar Prokopiv, Hans Mathis Sommer, Lara Ahrens, Larissa Eller, Jana Reimchen und Sophia Eller.


Für den SV Nienhagen (SVN) starteten Swantje Keunecke (Juniorinnen 2004/2005) und Maike Höner (offene Wertung, Jg. 1998). Höner qualifizierte sich über 50 Meter Schmetterling als Vorlaufschnellste für das Finale. Dort konnte sie sich nochmals steigern und wurde mit der Zeit von 28,28 Sekunden Landesmeisterin. Im Finale über 100 Meter Lagen errang die SVN-Schwimmerin in 1:05,32 Minuten die Bronzemedaille. Landesvizemeisterin wurde sie über 200 Meter Brust in 2:37,44 Minuten. „Das sind sehr gute Voraussetzungen für Maikes Saisonhöhepunkt im Dezember. Das sind die Deutschen Masters Meisterschaften in Hannover und so können wir motiviert an der Vorbereitung dafür arbeiten“, erklärt Trainer Ole Bedey. Swantje Keuneckes beste Top Ten-Platzierung war über 100 Meter Freistil Rang sieben.

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