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Kjara Reckmann startet mit Sieg im ersten DTU-Jugendcup in die Triathlonsaison


Kjara Reckmann auf der Laufstrecke Foto: Sven Steele (DTU)

HALLE.Im Triathlon ist der erste Wettkampf im Frühjahr immer mit besonders viel Aufregung verbunden, da da man dort nach der mehrmonatigen Wettkampfpause den ersten Hinweis darauf erhält, wie der aktuelle Leistungsstand – auch im Vergleich zur Konkurrenz - ist. Beim Auftakt in Halle am letzten Wochenende, dem ersten von insgesamt vier DTU-Jugendcups in diesem Jahr, kam dabei ein besonderes Format zum Einsatz: Samstag wurden im Hallenbad 800 Meter geschwommen, am Sonntag folgten dann 21 km Rad fahren und 5 km Laufen im Time-Trial-Format. Das heißt, die Athletinnen und Athleten starten in Reihenfolge ihrer Schwimmergebnisse jeweils im Abstand von 20 Sekunden und es gilt ein Windschattenverbot. „Durch dieses Format ist die individuelle Klasse auf dem Rad gefragt, das wollen wir mehr in den Mittelpunkt rücken. Außerdem wollen wir damit der Entwicklung im Triathlonsport Rechnung tragen und alternative Wettkampfformate zum Einsatz bringen“, sagt Nachwuchs-Bundestrainer Frank Heimerdinger.


Durch Reckmanns besondere Stärke auf dem Rad sah Heimerdinger sie auch als eine der Favoritinnen für das Rennen. Reckmann, die nun für Bayern startet, war aber ob der schwierigen Vorbereitung mit langer Verletzungspause, vielen Infekten und einem Umzug und Schulwechsel an den Triathlon-Bundestützpunkt in Nürnberg eher zurückhaltend.


Mit einer Schwimmleistung von 10:15,3 Minuten blieb sie auch mehrere Sekunden hinter ihren Ergebnissen aus dem letzten Jahr zurück, konnte aber dennoch die DTU-Norm für die Nominierung für internationale Wettkämpfe von 10:20 Minuten deutlich unterbieten und als insgesamt 12. 3:40 Minuten nach der Führenden der gemeinsam startenden Juniorinnen und Sportlerinnen der Jugend A am nächsten Tag auf die Radstrecke gehen. Die technisch anspruchsvolle 7km lange Strecke galt es 3x zu durchfahren. Sie verlangte mit einigen Höhenmetern, kurvigen Abfahrten und vor allem viel Wind den Sportlern vieles ab. Reckmann zeigte trotz reduziertem Radtraining mit der deutlich besten Radzeit der Konkurrenz eine ganz starke Leistung, überholte viele Konkurrentinnen und konnte bereits als 2. auf die erste der insgesamt 5 Laufrunden gehen. Dort wuchs Reckmann geradezu über sich hinaus. War bisher das Laufen ihre schwächste Disziplin, konnte sie sich nun super behaupten und musste sich in der fünftschnellsten Laufzeit der Konkurrenz nur noch von der späteren Zweiten Marielle Bouchti überholen lassen. Diese war aber durch das Time-Trial-Format 37,3 Sekunden netto vor ihr ins Rennen gegangen, sodass Reckmann sich in einer Gesamtzeit von 1:08,11,0 mit 18,1 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierte den ersten Titel der Saison sichern konnte. Dritte wurde nach der besten Laufleistung des Tages eine weitere Sportlerin aus Niedersachen: Lilly-Marie Overberg aus Lohne in 1:18,44,6. Reckmanns Trainer am Bundesstützpunkt, Stephen Bibow, war sehr angetan von der „sehr soliden Leistung“ seines neuen Schützlings.


Text: Data Reddingius-Reckmann

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