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Kamin-Explosion in Wohnhaus


Foto: Feuerwehr Hambühren

HAMBÜHREN. Am Nachmittag des 9. November wurden die Ortsfeuerwehren Hambühren und Oldau um 15.19 Uhr zu einem Brandeinsatz mit Menschengefährdung in die Straße Am Bulsmoor nach Hambühren alarmiert. Laut erster Meldung sollte dort ein Kamin in einem Wohnhaus explodiert sein.

Beim Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich diese Lage, in dem betroffenen Wohnhaus sahen sich die Einsatzkräfte mit ein massiven Trümmerfeld konfrontiert. Unter anderem war eine Wand im Inneren des Gebäudes eingestürzt, Teile der Zimmerdecke hingen herab und der über 100 Kilogramm schwere wasserführende Kaminofen war mehrere Meter von seinem ursprünglichen Aufstellort am anderen Ende des Raumes zum Liegen gekommen. Zudem wiesen zahlreiche Wände in dem Haus Risse auf und mehrere Fensterscheiben waren geborsten.

Nur durch äußerst glückliche Umstände blieb eine Bewohnerin des Hauses, die sich zum Zeitpunkt der Explosion in dem Raum aufhielt, unverletzt. Zunächst wurden noch zwei Katzen in dem Gebäude vermisst. Ein Trupp unter Atemschutz wurde eingesetzt, um die Tiere zu suchen, konnte jedoch letztlich keine Feststellungen machen.

Mit einer Wärmebildkamera wurde der Ort des Geschehens auf mögliche Glutnester kontrolliert. Die Reste des Kaminofens wurden ins Freie getragen und die darin verbliebene Glut abgelöscht. Weiterhin wurde das Wohnhaus mit einem Gasmessgerät kontrolliert.

Zur Begutachtung der Statik des Gebäudes wurde ein Fachberater des Technischen Hilfswerkes aus Celle hinzugezogen, der die Schäden vor Ort in Augenschein nahm. Das Wohnhaus ist zunächst unbewohnbar.

Insgesamt waren 34 Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen vor Ort. Außerdem waren der Rettungsdienst und die Polizei angerückt. Nach rund zwei Stunden konnte die Feuerwehr den Einsatz beenden.

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