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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Unterlüß und der Werkfeuerwehr Rheinmetall



UNTERLÜSS. Am 2. Februar fand die Jahreshauptversammlung der freiwillige Feuerwehr Unterlüß und der Werkfeuerwehr Rheinmetall im Bürgerhaus statt. Neben den Mitgliedern der Einsatzabteilungen, einigen Jugendfeuerwehrmitgliedern und den Kameraden der Altersabteilung, konnte Ortsbrandmeister Ralf Hufenbach eine sehr hohe Anzahl an fördernden Mitgliedern begrüßen. Besonders hieß er den Gemeindebrandmeister Henning Sander, den Leiter der Werkfeuerwehr und stellv. Gemeindebrandmeister Thomas Schlicht, den Ortsbürgermeister Kurt Wilks, den Feuerschutzausschussvorsitzenden Klaus-Werner Bunke, den Vorsitzenden des Fördervereins Sascha Hell-Hundt und Manfred Mäule von der Fa. Rheinmetall willkommen. Insgesamt wohnten 160 Teilnehmer der Veranstaltung bei.


Nach einer Gedenkminute, für die im vergangenen Jahr verstorbenen Kameraden, begann Hufenbach mit seinem Jahresbericht der Freiwilligen Feuerwehr Unterlüß.


55 Aktive, darunter 4 weibliche Kameradinnen, bilden zurzeit die Einsatzabteilung der Feuerwehr Unterlüß. In der Altersabteilung sind zurzeit 21 Kameraden. Besonders stolz zeigte Hufenbach sich über die sehr hohe Zahl an fördernden Mitgliedern. 302 Unterstützer hat die Feuerwehr Unterlüß zurzeit.


Hufenbach berichtete über den aktuell sehr guten Fahrzeugpark und über einige Neubeschaffungen, welche die Wehr im vergangenen Jahr erhalten konnte. Lange Lieferzeiten stellen auch die Feuerwehr vor große Herausforderungen, so Hufenbach. Äußerst erfreut zeigte er sich über das neue TLF 3000 der Wehr. Zu 45 Einsätzen musste die Wehr im vergangenen Jahr ausrücken, über welche er berichtete. Ebenfalls ging Hufenbach auf einige Aktivitäten der Wehr ein, welche wieder durchführt wurden. Im Anschluss an seine Ausführungen konnte er an diesem Abend Rene Bräuer zum Feuerwehrmann und Sascha Hell-Hundt zum Oberfeuerwehrmann ernennen.


Aus dem Dienstgeschehen der Jugendfeuerwehr berichtete Jugendfeuerwehrwart Bastian Helwig. Zum Jahresende bestand die Jugendwehr aus 14 Mitgliedern, davon 6 Mädchen. Das Durchschnittsalter betrug 13 Jahre. 40 Gruppendienste der JF wurden im vergangenen Jahr durchgeführt. Auch verschiedensten Aktivitäten konnten wieder durchgeführt werden. Ein besonderes Highlight war der Urlaub in Dänemark.


Leiter der Werkfeuerwehr Thomas Schlicht gab einen ausführlichen Jahresbericht der Werkfeuerwehr (WF) ab. Zurzeit verrichten 48 Feuerwehrmänner und 3 Feuerwehrfrauen ihren Dienst in der WF. Die WF verfügt über 7 Fahrzeuge sowie einer Anhängeleiter und einem Wasserwerfer. Die WF musste in 2023 zu insgesamt 216 Einsätzen verschiedenster Art ausrücken, so Schlicht weiter. Es wurde weiterhin eine Führungskraft in ständiger Rufbereitschaft eingesetzt und die Planung eines neuen Feuerwehrhauses für die WF wurde weiter fortgeführt.


Befördern konnte Schlicht an die diesem Abend, Marko Richter zum Werk-Feuerwehrmann, Katharina Kairies zur Werk-Oberfeuerwehrfrau sowie Daniel Kairies und Marco Micka zum Werk-Hauptfeuerwehrmann.


Ortsbürgermeister Wilks richtete herzliche Grüße von Rat und Verwaltung aus und ging in seiner Ansprache auf einige aktuelle Themen seitens der Gemeinde Südheide ein. Auch für das Jahr 2024 stehen einige wichtige Neubeschaffungen an, so Wilks. Zum Abschluss seiner Worte bedankte er sich bei der Feuerwehr Unterlüß für ihre Einsatzbereitschaft und hervorragende Arbeit und wünschte für 2024 alles Gute.


Gemeindebrandmeister Sander ging in seinem Jahresbericht u.a. auf das gesamte Einsatzgeschehen und den Mitgliederbestand der Gemeindefeuerwehr Südheide ein. 120 Einsätze mussten 2023 von

den 319 aktiven Kameraden und Kameradinnen der 7 Ortsfeuerwehren abgearbeitet werden. Zum Ende des Jahres waren die Hochwassereinsätze, obwohl unsere Gemeinde im Vergleich nur sehr wenig betroffen war, das beherrschende Thema. Bei Einsätzen der Gemeinden Flotwedel, Hambühren, Wathlingen und in der Stadt Celle sind von den Einsatzkräften der Gemeindefeuerwehr im Zeitraum vom 27. bis 31.12. rund 1593 Stunden geleistet worden, so Sander. Klare Worte fand Sander zur Ausgliederung des Truppführer-Lehrganges vom Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz in die Kommunen. Die gesamte Truppmannausbildung muss nun komplett neu organisiert werden. Viele Ausbildungsinhalte werden damit von dem NLBK auf das Ehrenamt verlagert. Dies ist sehr ärgerlich, so Sander. Zum Schluss seines ausführlichen Jahresberichts bedankte sich der Gemeindebrandmeister bei allen Kameraden und Kameradinnen für die professionelle Mitarbeit und wünschte für 2024 alles Gute und eine immer gesunde Heimkehr von allen Einsätzen – und Übungsdiensten.


Sascha Hell-Hundt gab einen kleinen Bericht seitens des Fördervereins der FF Unterlüß und konnte an diesem Abend noch einige Ehrungen von fördernden Mitgliedern für 10-, 25- und 40-jährige Mitgliedschaft verleihen.


Im Anschluss konnte Sander 6 Kameraden für langjährige Mitgliedschaft ehren. Das niedersächsische Ehrenzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Julian Kairies, Jan Denecke sowie Sven Koniarskiverleihen verliehen. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Dietmar Micka und Fred Hausmann geehrt. Eine besondere Ehrung, für 50-jährige Mitgliedschaft, konnte Sander Horst Prädel verleihen.


Befördern konnte Sander, Benjamin Mielke zum Löschmeister sowie Julian Kairies zum Oberlöschmeister. Nach einigen Bekanntgaben und einem kleinen Ausblich auf das Jahr 2024 lud Hufenbach alle Anwesenden zu einem gemeinsamen Abendessen ein.


Text & Foto: Tim Rißmann

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