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Heckenveranstaltung mit großer Resonanz

In Kleingruppen erörterten die Lohnunternehmen Quitschau und Schulz den Einsatz ihrer modernen Landtechnik. Foto: Kerstin Fricke
In Kleingruppen erörterten die Lohnunternehmen Quitschau und Schulz den Einsatz ihrer modernen Landtechnik. Foto: Kerstin Fricke

GIFHORN: Mitte Februar konnten sich 110 Teilnehmer rund um das Thema Heckenpflege in Sprakensehl informieren. Anwesend waren Praktiker aus Landwirtschaft, Kommune, Forst, Jagd, Landtechnik sowie Naturschutz. Und viele standen noch auf der Warteliste.


Geladen hatten zu der Kooperationsveranstaltung die Akteure des Forums Wasser, und zwar der Naturschutzbeauftragte des Landkreises Gifhorn Sönke Hogreve, die Leiterin der KONU Stefanie Hillmann und die Beraterin zum Biotop- und Artenschutz der LWK Kerstin Fricke. Der Landkreis sponsorte die Veranstaltung.


Mit den engagierten Helfern des DRK, deren Halle, wo die Vorträge stattfanden und der nahen Hecke des Kieswerks Reese, war die Lokation optimal gewählt. Kerstin Fricke stellte zunächst Förderprogramme für Hecken vor und empfahl das Jubiläumsprogramm der Bingo-Umweltstiftung „Hecken in Niedersachsen“. Hiermit können sich Heckeneigentümer ihre Gehölzreihen im Außenbereich kostenfrei pflegen lassen.


Brandaktuell ist auch, dass landesweit Heckenanlagen mit sogenannten “GAK Mitteln“ gefördert werden können nach dem Windhundprinzip. Fürs Beantragen bot die Kammerberaterin ihre Hilfe an. Björn Rohloff von der Stiftung Kulturlandpflege berichtete über den ökologischen Wert der Hecken als Lebensraum und als Überwinterungs- sowie Nahrungshabitat für Insekten, Vögel und Niederwild. Ihre linearen Strukturen dienen den Heckenbewohnern als Wanderwege und nutzen so dem Biotopverbund. Den positiven Einfluss auf den Wasser- und CO² Haushalt erläuterte Berit Schütze.


Die Mitarbeiterin des Thünen Instituts erklärte: „Hecken bieten ein erhebliches Klimaschutzpotenzial, denn sie können pro Hektar fast so viel Kohlenstoff wie Wälder speichern“.


Draußen an der Hecke kamen an vier Stationen die ehrenamtlichen Referenten zu Wort. Mit modernster Heckenpflegetechnik, u.a. dem „Forestcutter“ präsentierten sich die Lohnunternehmen Patrick Quitschau aus Hankensbüttel und Christian Schulz aus Nienwohlde. Sie beantworteten Fragen zu den Pflegemaschinen, der Wirtschaftlichkeit und der Gehölzeignung für den Häcksler.


Der zertifizierte Heckenpfleger Holger Riemer verdeutlichte in den Kleingruppen, dass Hecken alle 10 bis 15 Jahre abschnittweise auf den Stock gesetzt werden sollten auf maximal 50 Meter Länge. Förster i. R. Georg Deeken ging auf die Bedeutung der Hecken in der freien Landschaft ein und empfahl dringend vorm Pflanzen einer Gehölzreihe, dies mit den betroffenen Nachbarn abzustimmen.



Text: Landwirtschaftskammer

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