Gullydeckel von Brücke auf A 7 geworfen - Mordkommission ermittelt


Foto: Michael Schäfer



HILDESHEIM. Vergangene Nacht gegen 03:25 Uhr, wurden offenbar zwei Gullydeckel von einer Brücke zwischen der Anschlussstelle Drispenstedt und dem Parkplatz "An der Alpe" auf die A 7 geworfen.

Bisherigen Ermittlungen zufolge wurde ein VW Golf, der auf der Südfahrbahn unterwegs war, von einem Gullydeckel getroffen, welcher anschließend die Windschutzscheibe durchschlug. Der Pkw war mit zwei Personen aus Baden-Württemberg besetzt. Nach ersten Erkenntnissen wurden der 52-jährige Fahrer schwer- und seine 43-jährige Beifahrerin lebensgefährlich verletzt. Beide kamen in ein Krankenhaus.

Einer der beiden Gullydeckel landete auf der Nordfahrbahn. Mindestens vier Fahrzeuge wurden durch den auf der Fahrbahn liegenden Gullydeckel beschädigt. Die A 7 ist zwischen der Anschlussstelle Hildesheim Drispenstedt und dem Autobahndreieck Hannover-Süd in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. (Stand 10:30 Uhr).

Der Zentrale Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Hildesheim hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes in mehreren Fällen aufgenommen und hat eine Mordkommission eingerichtet.


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