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Friedens-Regionaltagung mit Forderungen zu Rheinmetall und Truppenübungsplatz


Foto: Renate Gerstel



SÜDHEIDE. Die regionale #Friedensbewegung in den Kreisen Celle, Nienburg, Heidekreis und Lüneburg habe sich nach eigenen Angaben zu einer Perspektiv-Diskussion zusammengefunden, bei der die Entwicklung und Bedeutung von Militäreinrichtungen in der Region diskutiert worden sei. Die Bundesregierung wurde hier für ihre Entscheidung, die 100-Milliarden-Aufrüstung zur Unterstützung des Krieges Russlands gegen die Ukraine zu nutzen, kritisiert. Die Friedensbewegung schlug stattdessen vor, die 100 Milliarden in das geschwächte Gesundheitswesen zu investieren. Rheinmetall wurde beschuldigt, Erfahrungen in der Herstellung von zivilen Produkten zu nutzen, um die militärische Produktion auszuweiten und somit den "Blutspur" von Kriegen in der Welt zu vergrößern. Derzeit würden Unterschriften für den #Ostermarsch nach #Unterlüß gesammelt.

Die Friedensbewegung zeigte sich auch verärgert über die geplante Stationierung von zwei Panzerbataillonen auf dem größten #Truppenübungsplatz Europas in #Oerbke bei Bad Fallingbostel. Die Pläne würden nicht nur die Konversionspläne für neue zivile Arbeitsplätze (Biosphäre) gefährden, sondern den Ort zum möglichen #Bombenabwurfziel bei Kriegen machen, die von Deutschland unterstützt würden.


Die Bewohner der Truppenübungsplatz-Dörfer würden nach ihrer Ansicht auch weiterhin von dem Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil um ihre kommunalen Rechte gebracht. Pläne, unter dem Truppenübungsplatz nach Gas zu bohren, waren ebenfalls ein Anstoß für die Friedensbewegung. Alle Tagungsteilnehmenden hätten sich darauf geeinigt, das ehemalige Entlausungsgebäude der Kriegsgefangenenlager in Oerbke für Erinnerungsarbeit an die Nazi-Verbrechen zu nutzen. Die Ergebnisse der Friedensregionaltagung sollen am 25. Februar in Bremen in der Norddeutschen Friedenskonferenz erneut diskutiert werden.

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