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Celle feiert erstmalig Christopher Street Day: Alle Infos rund um die Veranstaltung

Plakat CSD

CELLE. Er ist ein weltweit gefeiertes Symbol für die Rechte und Sichtbarkeit der LGBTQIA+ Gemeinschaft*: der Christopher Street Day (CSD). Erstmalig findet der CSD am morgigen Samstag, 8. Juni, auch in Celle statt. Veranstalter ist der Verein „Queere Celle“, der erst im vergangenen Jahr gegründet wurde. Neben einem Demonstrationszug vom Bahnhof quer durch die Celler Innenstadt um 14 Uhr, ist auch eine Kundgebung vor dem Celler Schloss gegen 15 Uhr und eine Aftershow-Party ab 18 Uhr in der Bar "Celle - Was geht?!" geplant.


"Wir können nicht erwarten, dass die Menschen zu uns kommen. Wir müssen zu den Menschen gehen."

"Wir können nicht erwarten, dass die Menschen zu uns kommen. Wir müssen zu den Menschen gehen", erklärt Marcus Manske, Vorsitzender von „Queere Celle", die Bedeutung der Route durch die Innenstadt. Treffpunkt ist um 14 Uhr auf dem Bahnhof Vorplatz. Wie viele Menschen zum Demonstrationszug kommen werden, ist für den Verein schwer abzuschätzen. Marcus Manske hofft jedoch auf über 200 Cellerinnen und Celler – und das nicht nur aus der queeren Community. Der CSD richte sich ausdrücklich an alle. "Wir wollen Awareness schaffen und um Akzeptanz werben."


Bühnenshow mit Reden und Travestie-Acts


Der Demonstrationszug endet dann gegen 15/15.30 Uhr vor dem Celler Schloss. Dort wechseln sich auf einer eigens für die Veranstaltung errichteten Bühne Reden mit musikalischen Acts ab. "Zwischen zehn bis 15 Reden sind eingeplant, alle nicht viel länger als drei Minuten", sagt Marcus Manske. Neben dem ehemaligen DSDS-Teilnehmer Oliver Schmidt wird auch die Schülerband "New York Strippers" auftreten, ein zusätzliches Highlight sind zwei Travestie-Acts.


OB Nigge hält Grußwort


"Ich habe mich persönlich besonders gefreut, dass unser Oberbürgermeister Jörg Nigge ein Grußwort halten wird", so der Veranstalter Marcus Manske. Nach dem Bühnenprogramm übernimmt gegen 18 Uhr der Kirchenkreis Celle und hält einen Gottesdienst, begleitet von Musik der Celler Band "Luna and the Fathers".



Die Idee für den ersten CSD entstand übrigens noch vor der Gründung vom Verein „Queere Celle" in einem schwulen Stammtisch, wie Marcus Manske erzählt. Der Verein habe die Idee dann weitergesponnen und für das Programm auch die demokratischen Parteien und mehrere Organisationen für Reden eingeladen. Um die Bühne herum wird es mehrere Infostände. Darunter sind unter anderem Amnesty International Celle, der Kinderschutzbund Celle, das Queere Netzwerk Gifhorn, die Queer AGS der Celler Oberschulen, Infoline sowie die Kreisverbände der SPD, Grünen und der Linken.


Wird es nächstes Jahr wieder einen CSD geben? Darauf möchten sich die Veranstalter noch nicht festlegen. "Wir gucken erst einmal wie es läuft", sagt Marcus Manske.


 

*Wofür steht die Abkürzung LGBTQIA+ ?

Lesbian, Gay, Bisexual, Transsexual/Transgender, Queer, Intersexual und Asexual


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