ASV Faßberg gegen MTV Alrebekesa - Unzufriedenheit mit Schiedsrichterentscheidung

AHNSBECK/FASSBERG. Nach dem 2:2 gegen einen starken Gegner vom TuS Bröckel vom vergangenen Wochenende hatte Trainer Dieter Salwik sein Team auch am Sonntag sehr gut eingestellt und man wollte an die Leistung der Vorwoche nahtlos anknüpfen, was dann im Laufe des Spiels auch sehr gut gelungen ist. Zwar ging der Gastgeber nach einem Zuordnungsfehler in der Faßberger Abwehr mit 1:0 in Führung, aber auch diesen Rückschlag steckte das Team souverän weg. Faßbergs Youngster Nino Kutsche war es dann mit einem sehenswerten Treffer, der kurz vor der Pause zum 1:1 traf. Leider konnte der ASV das Ergebnis nicht mit in die Halbzeit nehmen, denn der Gastgeber kam quasi mit dem Pausenpfiff mit einem tollen Treffern zum 2:1-Halbzeit.



Auch nach dem Pausentee und einiger aufmunternden Worte in der Kabine beschäftigte das Team vom ASV den Gastgeber weiter und konnte immer wieder gefährlich vor dem Tor der Ahnsbecker auftauchen. Dann kam die Szene, die für mächtig Aufregung auf Seiten der Blau-Weißen führen sollte. Nach einer Flanke in den Strafraum wurde der Ball seitens eines Faßberger Abwehrspielers geklärt und aus dem Strafraum befördert. Dass man beim Abwehrversuch nach dem Spielen des Balles evtl .auch mal den Gegner berührt, kommt im Fußball schon mal vor. Plötzlich gab es einen Pfiff und es wurde auf den Elfmeterpunkt gezeigt.


Natürlich war Faßberg nicht über diese - aus ihrer Sicht - krasse Fehlentscheidung erfreut und es kam zu einigen Diskussionen mit dem Unparteiischen. Nach Spielende sagte er persönlich, er hätte den "gefoulten Spieler" befragt, ob er getroffen wurde und dieser sagte nur, dass sein Fuß wehtäte - ein anderer Spieler von Ahnsbeck sagte dann, dass er ganz klar gefoult wurde und dann kam, was keiner glauben wollte: Er gab diesen Elfmeter.


Mal ganz ehrlich: Fairplay sieht anders aus. Anlauf-Schuss-Tor und 3:1 für den MTV. Aber anstatt aufzugeben machte der ASV immer weiter und kam 5 Minuten vor Ende der Partie zum 3:2 Anschlusstreffer. Jetzt wurde natürlich alles versucht, um noch das 3:3 und den damit aus ASV-Sicht verdienten Punkt zu holen, aber es kam wie es kommen musste und in der 90. Minute erhöhte der Gastgeber auf 4:2.


Aus Faßberger Sicht war diese Situation spielentscheidend und auch, dass die Mannschaft für jede Aktion die eigentlich "nur" ein normales Foulspiel und Freistoß war, gleich die gelbe Karte bekommen haben. Wenn man gleich nach 9 Minuten für sein erstes "Foulspiel" die gelbe Karte sieht, kann man nicht mehr so spielen wie gewollt, sondern nur noch mit "angezogener Handbremse", was sich in einigen Aktionen nachteilig auswirkte.


"Zum Abschluss wollen wir nochmals darauf hinweisen, bevor hier die Freunde der Schiedsrichterzunft über uns herfallen, dass jeder mal einen schlechten Tag hat - Spieler wie Schiedsrichter und das wir alle nur unserem Hobby nachgehen - aber es sollte immer im fairen Rahmen bleiben. Gratulation auch an den MTV Alrebekesa Ahnsbeck für die 3 Punkte und den Ausbau der Tabellenführung. Mund abwischen und weiter geht's ASV", bilanzieren die Kicker aus dem Nordkreis.

58 Ansichten

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Ob kleine Geschichten aus der Region oder exklusive TV-Interviews mit nationaler Prominenz, ob Live-Streams oder Pläne im Original - mit diesem Konzept bundesweit Vorreiter, auch auf allen wichtigen sozialen Kanälen mit der höchsten Reichweite der Region und "echten Followern“ statt gekaufter.

 

Wir beleuchten alle Seiten und decken auf, was andere nicht veröffentlicht haben möchten, anstelle dem Trend zur "Hofberichterstattung“ zu folgen. Das alles kostenlos, dank engagierter Medienpartner, unzensiert seit 2010.

 

Wollen auch Sie unabhängigen Journalismus unterstützen? Ihre Patenschaft, ob einmalig, monatlich oder jährlich, sichert unsere Neutralität und Ihre Information.