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Öffentliche Lesung mit Bodo Uibel


Foto: Sabine Richter

CELLE. Der scheidende Vorstandsvorsitzende Rainer Petzold übernahm die Vorstellung des Celler Autors Bodo Uibel. Er zählte zur Einstimmung einige Stationen im Leben des studierten Theologen auf und machte die erschienenen Mitglieder der Bibliotheksgesellschaft und deren Gäste neugierig auf dessen Bücher.


Uibel, der seinen Nachnamen selbst ‚Übel‘ ausspricht, führte sein Publikum zunächst in sein Werk ein. Seit seinem Eintritt in den Ruhestand 2005 hat er bis heute zehn Bücher geschrieben. Begonnen hat alles mit „Rauch über dem Spellersick“. Er sagt selbst:“Die begeisterte Rückmeldung meines Arztes, der nach dem Lesen meines Erstlings schwärmte, dass ihn dieses Buch an „Die Heiden von Kummerow“ erinnere und praktisch ein zweiter Teil dieser Erzählung seien könne, lies mich bis heute weiterschreiben.“.


So kam es, dass Uibel die Trilogie „… und frage deine Väter“ schrieb. Mit welchen Auswirkungen die in Galizien lebenden Vorfahren Uibels konfrontiert waren – gerade im Hinblick auf Kriege zwischen den Staaten – beschreibt er anschaulich. Mit „Celle – Stalingrad und zurück“ nimmt Bodo Uibel seine Zuhörer mit in die schlimmsten acht Jahre im Leben des Zeitzeugen Hermann Otte aus Altenhagen bei Celle. Beispielhaft wählt er zwei Begebenheiten aus, die unterschiedlicher nicht seien könnten.

Historisch ging die Reise weiter mit „Herr Rehbein entdeckt seine Vergangenheit“, in der der letzte Spross einer Familie deren Geschichte erzählt.


Aus seiner Anthologie „Stöbern unterm Dach“ lauscht das Publikum anschließend dem Gedicht „Die gute Nacht“ und dem ‚Gedünnt‘- einer Wortschöpfung Uibels, die dem ‚Kokolores’ Raum geben soll – „Man(n) wird älter“. Zwei Kurzgeschichten läuten das Ende der Lesung mit Bodo Uibel ein. Als Erstes liest er „Der Krieg ist aus“, eine nachdenkliche, nicht erfundene Geschichte eines weiteren Zeitzeugen aus Celle. Kurzweilig und mit Humor lässt „Der Fund“ die Lesung ausklingen und das oft schmunzelnde Publikum dankt dem vortragenden Autor mit herzlichem Applaus.


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