Workshop für Lehrkräfte am Residenzmuseum im Celler Schloss


Fotos: Motte Jansen

CELLE. Im Rahmen der Entwicklung eines pädagogischen Programms für die neue Dauerausstellung zu Macht und Teilhabe lädt das Residenzmuseum am 16. September von 9.30 bis 15.30 Uhr Lehrkräfte der weiterführenden Schulen zu einem Workshop in das neu geschaffene FORUM im Celler Schloss ein. Ziel ist die gemeinsame Erarbeitung von Themen und Methoden, die die neue Ausstellung zu einem effektiven und spannenden außerschulischen Lernort ausbauen.


Junge Menschen befähigen, selbst über demokratische Werte nachzudenken, die großen Fragen gesellschaftlicher und politischer Teilhabe zu diskutieren und diese zugleich in einer historischen Dimension zu verstehen – dies ist eine Leitlinie der 2021 eröffneten Dauerausstellung „Herrschaft und Landschaft – Macht und Teilhabe“. Insbesondere für Schulklassen soll die Ausstellung künftig als Anlaufpunkt dienen.


Um sie für den Unterricht möglichst gut vorzubereiten, entwickelt das Residenzmuseum derzeit ein museumspädagogisches Programm, das sich eng an den Bedürfnissen der Schüler und Schülerinnen orientieren wird und gleichzeitig verschiedene Unterrichtsfächer bedienen will. Der Workshop wendet sich an alle Lehrenden der Unterrichtsfächer im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich (Politik, Geschichte, Deutsch, Ethik, Werte und Normen u.a.m.) oder grundsätzlich an kreativen Problemlösungsstrategien interessierte Lehrkräfte. Gemeinsam soll der außerschulische Lernort passgenau für den Unterricht und das Erleben der Schülerinnen und Schüler entwickelt werden – direkt vor Ort, digital und analog, gemeinsam mit einem kreativen Team und auf Basis eines praxiserprobten systematischen Kreativitätsprozesses.


Der Workshop ist durch das NLQ als Lehrkräftefortbildung anerkannt. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung erfolgt über vedab.de (Veranstaltung Nr: TMPISYI.22.37.08). Alle wichtigen Informationen zur Ausstellung und dem Workshop im Booklet auf der Website https://www.residenzmuseum.de/news/workshop.html.


Die Veranstaltung werde gefördert von der Landschaft des vormaligen Fürstentums Lüneburg.


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