Am Weltbienentag ins Schwärmen geraten


Foto: Boesch / stock.adobe.com

CELLE. Am 20. Mai ist Weltbienentag - ein Tag für die kleinsten Nutztiere. Das Bieneninstitut Celle des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger an diesem Tag von 11 bis 15 Uhr in den Institutsgarten ein. Das Institut liegt direkt am Rande der Celler Altstadt am Französischen Garten, Herzogin-Eleonore-Allee 5.


Ins Schwärmen sollen dabei nicht nur die BesucherInnen geraten, sondern auch die Bienen. Zu bewundern gibt es einen Bienenschwarm. Das Schwärmen ist ein natürlicher Vorgang im Leben der Bienen, den Imkerinnen und Imker normaler Weise zu verhindern wünschen. Ein Bienenschwarm entsteht, wenn das Bienenvolk stark gewachsen ist - meist im Mai oder Juni. Ein Teil des Bienenvolkes verlässt mit der alten Königin den Bienenstock und sucht sich eine neue Behausung. Eine "Tochter" der alten Königin übernimmt im zurückbleibenden Teil des Volkes die Rolle der Königin. Damit ist neben der Vermehrung ein kontinuierlicher Fortbestand eines Bienenvolkes möglich.


Zudem stehen die Mitarbeitenden des Instituts für Fragen rund um die Bienen, die Imkerei und den Wildbienenschutz bereit.


Der von den Vereinten Nationen ausgerufene Weltbienentag soll auf die ökologische und ökonomische Bedeutung der Wild- und Honigbienen aufmerksam machen. Mit ihrer Bestäubungsleistung fördern sie die biologische Artenvielfalt und tragen zu Nahrungssicherheit für Mensch und Tier bei. Der Weltbienentag wird seit 2018 jeweils am 20. Mai gefeiert - dem Geburtstag des slowenischen Hofimkermeisters Anton Janša (1734 bis 1773). Janša gilt als Pionier der modernen Imkerei und erkannte als erster die Bedeutung des Schwarmverhaltens der Bienen.


Viele weitere Informationen rund um Wildbienen, Honigbienen und die Imkerei im Spezial zum Weltbienentag unter http://www.laves.niedersachsen.de.

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