Volkstrauertag: Hölty-Gymnasium gestaltet zentrale Celler Gedenkfeier
- Audrey-Lynn Struck

- 16. Nov. 2023
- 2 Min. Lesezeit

CELLE. „Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr die liebgewonnene Tradition fortsetzen und unsere weiterführenden Schulen in die Gestaltung der Veranstaltung einbinden“, sagt Celles Oberbürgermeister Jörg Nigge, zugleich Stadtverbandsvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Am Sonntag, 19. November, beginnt um 11.30 Uhr die zentrale Gedenkfeier am Ehrenmal im Stadtpark am Neuen Rathaus.
„Im Jahr 2023 begehen wir die Gedenkstunde mit unserem Partnerland Schweden. Gemeinsam erinnern wir an unsere weitreichende Geschichte bis hin zur heutigen Partnerschaft in einem vereinten Europa der freiheitlichen und friedlichen Demokratien", so Nigge. "Zugleich gedenken wir in diesem Jahr im Besonderen der in den vergangenen Monaten getöteten Zivilisten und gefallenen Soldaten des Angriffskrieges gegen die Ukraine. Die bestialischen Taten der Hamas-Terroristen im Gazastreifen sind ein unerträgliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wir nehmen tiefen Anteil an der Trauer derjenigen, die Verwandte oder Bekannte verloren haben. Unsere Solidarität und unser volles Mitgefühl gehören in diesen dunklen Tagen unseren Freunden in Israel und in der Ukraine. Ohne das Lernen aus der Geschichte ist keine Versöhnung und damit auch kein dauerhafter Frieden möglich. Versöhnung wiederum ist eine wichtige Voraussetzung für den Frieden.“
Die Gedenkfeier wird inhaltlich von Schülerinnen und Schülern des Hölty-Gymnasiums Celle mitgestaltet. Die Rezitationen und verbindenden Wortbeiträge haben Schülerinnen und Schüler eines Geschichtskurses des 13. Jahrgangs mit Studiendirektor Andreas Glück konzipiert. Für die musikalische Begleitung zeichnet das Ensemble des Hölty unter der Leitung von Oberstudienrätin Annika Weiß verantwortlich. Im Anschluss an die Gedenkfeier freuen sich die Schülerinnen und Schüler, wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich mit ihnen bei Kaffee und Tee im Foyer des Neuen Rathauses zum Gedankenaustausch treffen. Dort wird auch die diesjährige Ausstellung des Volksbundes präsentiert. Sie trägt den Titel „geflohen, vertrieben – angekommen!? Aspekte der Gewaltmigration im 20. und 21. Jahrhundert “ und hat in den vergangenen Tagen und Wochen eine enorme Aktualität erfahren, die noch vor kurzem nicht vorstellbar gewesen wäre.
Traditionell verleihen Celles weiterführende Schulen der zentralen Gedenkfeier am Volkstrauertag ein eigenes Gesicht: zum dritten Mal gestaltet das Hölty-Gymnasium Celle (Start in 2011 und auch 2017). Ihm folgten das Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium (2012 und 2018), die Oberschule Burgstraße (2013), die Axel-Bruns-Schule/Berufsbildende Schulen II Celle (2014), das Hermann-Billung-Gymnasium (2015 und 2019), die Integrierte Gesamtschule Celle (2021) und das Gymnasium Ernestinum (2016 und 2022).
Kranzniederlegungen am Volkstrauertag (Sonntag, 19. November)
Altencelle: ca. 11 Uhr, nach dem Gottesdienst
Altenhagen: 12 Uhr
Blumlage: keine Kranzniederlegung
Bostel: 12.30 Uhr
Boye: keine Kranzniederlegung
Garßen: ca. 11 Uhr, nach dem Gottesdienst
Groß Hehlen: 10.45 Uhr, nach dem Gottesdienst
Hehlentor: keine Kranzniederlegung
Hustedt: 16.15 Uhr, nach der Andacht
Klein Hehlen: ca. 11 Uhr, nach dem Gottesdienst
Lachtehausen: 11.30 Uhr
Neuenhäusen: ca. 11 Uhr, nach dem Gottesdienst
Neustadt: keine Kranzniederlegung
Scheuen: 12.15 Uhr, nach der Andacht
Vorwerk: keine Kranzniederlegung
Westercelle: ca. 11.30 Uhr, nach dem Gottesdienst
Wietzenbruch: ca. 11 Uhr, nach dem Gottesdienst
Am Ehrenmal vor dem Neuen Rathaus: 11.30 Uhr














