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vhs Celle und EuropaUnion Celle auf den Spuren in Brüssel

  • Extern
  • 25. März
  • 2 Min. Lesezeit
vhs+EuropaUnionCelle in Niedersächsischer Landesvertretung_bySilke Kollster
vhs+EuropaUnionCelle in Niedersächsischer Landesvertretung_bySilke Kollster

CELLE. In der belgischen Hauptstadt Brüssel schlägt das Herz der Europäischen Union. Doch welche Institutionen sind hier beheimatet? Welche Aufgaben erfüllen und welche Zuständigkeiten haben sie? Wie werden die deutschen Interessen innerhalb der EU vertreten und welche Möglichkeiten der Einflussnahme hat ein deutsches Bundesland?


Liliane Steinke/vhs Celle und Silke Kollster, Vorsitzende der EuropaUnion Celle fuhren jüngst mit fünfzehn Interessenten nach Brüssel - quasi politische Bildung zum Anfassen. An vier Tagen konnten das europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union, das Besucherzentrum der Europäischen Kommission und das Haus der europäischen Geschichte besucht, sowie Gespräche mit Abgeordneten und Gewerkschaftern geführt werden. Zu Gast war die Gruppe außerdem bei der Niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel(siehe Foto).


Mit einer zweistündigen Stadtführung am ersten Tag wurden bereits spannende Einblicke über das historische Brüssel, sowie Brüssel als Hauptsitz europäischer Politik geboten. Ja, warum fiel denn nur die Wahl damals auf Belgien und damit Brüssel? Es kommt fast einer Anekdote gleich, wenn klar wird, daß sich seit ca 1950 in Brüssel diverse Institutionen aufgrund einer zentralen Lage und guter Infrastruktur etablierten, doch erst 1997 die Rolle als „Hauptstadt“/Hauptsitz festgeschrieben wurde. Es war ein Kompromiss darüber, wo denn die Gründungs-Länder tagen sollten. Um möglichst keine Voreingenommenheiten zu evozieren, sollte es keine Stadt in Deutschland oder Frankreich sein. So entschied einfach das Alphabet: „B“ für Belgien, die erste Flagge im Rat der Europäischen Union. Erst später kamen noch Straßburg und Luxemburg hinzu.


Sicherlich schwirrte manchmal der Kopf, wenn die Wege der Vorschlags- und Initiativrechte sowie der Entscheidungswege erklärt wurden. Abgeordnete aus Niedersachsen machten deutlich, daß man teils „aufhöre, national zu denken“, denn es gilt auch die Interessenslagen anderer europäischer Länder und Partner, das große Ganze, im Blick zu haben. Nicht immer leicht. EU-Vorgaben sollen in nationaler Gesetzgebung umgesetzt werden. Darüber die Kontrolle zu behalten, ist ebenso eine Aufgabe für die EU. Auch nicht immer leicht. Seit der neuen Zusammensetzung des Europäischen Parlamentes (mit der Wahl 2024) haben sich die inhaltlichen Akzente und Kommunikationswege deutlich verschoben: mehr Wettbewerb –nachrangiger der Klimaschutz – weniger Fokus auf Bildung, Kultur, Soziales.

Am letzten Tag, Donnerstag, den 19.3., erlebte die Gruppe noch die Stimmung des an dem Tag startenden EU-Gipfels in Brüssel. Die Anspannung war greifbar, und es war klar, dass aufgrund der neuen geopolitischern Lage, rund um die Krisen-Kriegsherde, so manche, fast gefundenen Kompromisse wieder neu bewertet werden würden. Alle Brüssel-Reisenden waren von der Komplexität der europäischen Politik beeindruckt und sich einig: Ohne Europa geht es nicht!

Fazit: vhs Celle und die EuropaUnion Celle werden wieder eine Fahrt ins Herz Europas starten– es war ein Erlebnis!


Text: Volkshochschule Celle



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