Verdächtiger "Hammerschwinger" entpuppt sich als Naturfreund


CELLE. Gestern Vormittag wurde der Polizei von einem besorgten Anwohner ein verdächtiger Mann gemeldet, der mit einem Hammer auf einer Fläche "Celle blüht auf!" zwischen Hodenbergstraße und Georg-Wilhelm-Straße Löcher in den Boden schlagen würde. Die eingesetzte Streifenwagenbesatzung traf den "Hammerschwinger" noch vor Ort an, der seine Tätigkeit erklärte: Nachdem auf dieser Fläche der im Laufe des Jahres gediehene Pflanzenbewuchs von Mitarbeitern des Grünflächenamtes abgemäht und entfernt worden sei, damit im nächsten Jahr erneut heranwachsen könne, habe der Naturfreund sich beim Grünflächenamt die Erlaubnis erbeten, auf der Fläche zusätzliche Blumenzwiebeln von Frühblühern zu setzen.


Die Pflanzlöcher für den oberflächlich verfestigten Boden schlug der engagierte 81-jährige ehemalige Lehrer mit einem zweckentfremdeten Maurerhammer. Die Streifenwagenbesatzung akzeptierte diese Erklärung und verließ "Täter und Tatort", um sich "anderen Aufgaben zuzuwenden", so die Polizei. Natürlich versprachen die Beamten, im kommenden Frühjahr die Blütenpracht gemeinsam mit dem "Täter" zu besichtigen.


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