*Update* Unfall auf regennasser B 3 zwischen Adelheidsdorf und Ehlershausen




EHLERSHAUSEN. Gestern gegen 19 Uhr kam ein BMW X5 auf der regennassen Fahrbahn der B 3 in Höhe Ehlershausen ins Schleudern und stieß mit einem entgegenkommenden VW Golf zusammen. Dabei wurde eine Person leicht, eine andere schwer verletzt. (Wir meldeten die Vollsperrung im Facebook-Kanal). Die Feuerwehren Adelheidsdorf, Nienhagen und Wathlingen wurden alarmiert.


Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr eine 37-Jährige gegen 19:15 Uhr in Begleitung ihres 50-jährigen Beifahrers die B 3 in Richtung Celle. Aufgrund der regennassen Fahrbahn geriet der BMW auf Höhe der Ortschaft Ehlershausen ins Schleudern und stieß mit dem Heck gegen die linke Fahrzeugseite eines entgegenkommenden VW Golf. In Folge des Unfalls wurden die 37-Jährige leicht und der 39-Jahre alte Fahrer des Golfs schwer verletzt. Letzterer wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Im Zuge der Rettungs- und Unfallaufnahmemaßnahmen musste die Fahrbahn in beide Richtungen bis 22:00 Uhr voll gesperrt werden. Es entstand außerdem ein Sachschaden von geschätzten 50.000 Euro.





*Update Feuerwehrbericht*


Zwei Einsätze forderten die Feuerwehrleute der Samtgemeinde Wathlingen in Adelheidsdorf

Adelheidsdorf.


Am Montag, den 19. September, mussten zwei Feuerwehreinsätze in Adelheidsdorf abgearbeitet und dabei Personen gerettet und größerer Schaden abgewendet werden.

Am Vormittag um 10:49 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Adelheidsdorf und Wathlingen zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage (BMA) in einem Adelheidsdorfer Industriebetrieb alarmiert. Vor Ort war in einem Lager für größere Mengen eines chemischen Stoffes bei Wartungsarbeiten ein Tankdeckel geöffnet worden. Hierbei traten Dämpfe dieses Stoffes aus und lösten damit die BMA aus.

Nach der Erkundung der Feuerwehrleute, wurde durch Einsatzkräfte unter umluftunabhängigen Atemschutz und weiterer erweiterter persönlicher Schutzausrüstung der betroffene Deckel wieder verschlossen und damit war ein weiterer Austritt und ein daher eingehender Schaden verhindert worden. Nachdem alle benötigten Gerätschaften wieder gereinigt und verstaut wurden, konnte der Einsatz nach ca. zwei Stunden abgeschlossen werden.


Um 19:01 Uhr am selben Tag wurden die Ortsfeuerwehren Adelheidsdorf, Nienhagen und Wathlingen sowie die Polizei, der Rettungsdienst und der Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL) des Landkreises Celle auf die Bundesstraße 3 in Fahrtrichtung Ehlershausen zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert.


Umgehend nach der Alarmierung rückten die Einsatzkräfte aus und fanden folgende Lage vor:

Auf Bundestraße von Celle in Richtung Hannover, zwischen der Auf- und Abfahrt Nienhagen/Adelheidsdorf und der Abfahrt Nienhorst, sind zwei Pkw zusammengestoßen und es wurden hierbei zwei Fahrzeuginsassen verletzt. Teilweise flogen die Trümmerteile der Fahrzeuge über 100 Meter weit über die Fahrbahn, wobei es zum Glück zu keine weiteren Unfallbeteiligten gekommen ist.

Die Fahrerin eines beteiligten BMW konnte das Auto selbstständig verlassen und wurde durch den Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus verbracht. Der Fahrer des ebenfalls beteiligten Volkswagen wurde in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste unter enger Absprache mit den Rettungsdienstmitarbeitenden und der Notärztin mit hydraulischen Rettungsgerät aus dem Pkw befreit werden. Hierfür musste das im Seitenstreifen stehende Fahrzeug gegen ein unbeabsichtigtes Wegrutschen gesichert werden. Wegen der schnell einsetzenden Dunkelheit mussten die ca. 150 Meter lange Unfallstelle durch die Feuerwehrleute ausgeleuchtet werden.


Durch die schnelle und professionelle Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten die Verletzten schnell behandelt und die Einsatzstelle gesichert werden.


Insgesamt waren bei diesem Einsatz 47 Feuerwehrleute aus den Ortsfeuerwehren Adelheidsdorf, Nienhagen und Wathlingen, vier Rettungsdienstfahrzeuge aus dem Landkreis Celle und der Region Hannover, ein Notarzteinsatzfahrzeug aus Celle sowie der OrgL des Landkreises Celle und mehrere Polizeistreifenwagen für teilweise mehr als zwei Stunden im Einsatz.


Text und Fotos: Olaf Rebmann

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